Archiv der Kategorie: Urban_Gardening

Die große Garten-Hitze-Schlacht

Was für ein Wochenende! Es ist Sonntagmittag und ich bin platt aber glücklich. Platt, weil wir gestern und heute so viel im Garten geackert haben wie lange nicht mehr (mal abgesehen von den Großeinsätzen vor ein paar Wochen, aber da hatten wir fleißige Helfer). Glücklich, weil wir jetzt fast alle unsere Pläne für den Garten umgesetzt haben. Zeit für ein etwas umfangreicheres Garten-Update. Die große Garten-Hitze-Schlacht weiterlesen

Garten-Update, Juli 2018

Der eine oder andere aus der Region wird sich sicherlich noch an das Hochwasser aus dem letzten Sommer erinnern. Während die Pferdewiese hinter unserem Haus komplett im Wasser stand, haben es sich die Fluten auf unserem Grundstück nur auf meinem Salatbeet bequem gemacht:

Hochwasser

So sah es zumindest aus. Tatsächlich aber hat sich das viele Wasser auch auf unseren Boden ausgewirkt: vollgesogen mit so viel Feuchtigkeit hat das Hochwasser auch nachhaltigen Schaden an unserer „Hochbeet-Terrasse“ angerichtet. Da die Pfosten sowieso nicht gerade tief in den Boden eingeschlagen waren, hatte es die schwere Erde des Hochbeetes durch das Hochwasser noch leichter, die Pfosten nach außen zu drücken. Auf diesem Foto kann man noch ganz gut erkennen, dass sich die seitlichen Bretter ordentlich in die Kurve gelegt haben. Noch schlimmer: am hinteren Ende haben die Bretter nicht nur gegen den Zaun zum Nachbargrundstück gedrückt, hier sind sogar die ersten Bretter abgeplatzt, weil sie dem Druck nicht mehr stand halten konnten. Schon im Frühling habe ich mit Grauen an das große Garten-Projekt dieses Jahres gedacht: das Hochbeet neu befestigen.

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Ich hatte noch gut in Erinnerung, wie mühsam es im letzten Jahr gewesen ist, das Hochbeet mit Erde zu füllen. Damals hatten wir einen großen Schwung abgeschälten Rasen, der oben noch mit gut 50 Säcken Blumenerde aus dem Baumarkt aufgefüllt wurde. Hinzu kam noch das Hin- und Herschleppen von 8 Tonnen Kies. Aber: hilft ja nix. Watt mutt, datt mutt!

Langsam aber sicher wuchs der Berg mit Erde immer höher. Was auch bedacht werden wollte: der gesamte Bewuchs des Hochbeetes musste ja auch mit raus und sollte möglichst so gelagert werden, dass er später auch wieder eingepflanzt werden könnte. Hier sieht man schön die Astern aus dem Hügel wachsen, dahinter lagen dann noch ein paar Gräser und Bodendecker.

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Und wer nun denkt „Och, so groß ist der Berg an Erde doch gar nicht“, der vergisst, dass auf der anderen Seite des Gartens ein ebenso hoher Berg aufgeschüttet werden musste:

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Zum Glück waren Michis Eltern nun eine Woche bei uns. Und die sind wirklich eifrig bei der Sache gewesen. Während ich ein wenig schlechtes Gewissen hatte, dass wir unsere Gäste so für uns eingespannt hatten, war Michi da ganz anderer Meinung. „Wenn die beiden nix zu tun haben, gehen sie die Wände hoch“. Ja, so kenne ich sie. Stillstand ist Rückschritt und irgendwas ist immer zu tun. So waren sie uns eine riesengroße Hilfe, für die ich gar nicht genug danken kann!

Hier noch ein kleines Zwischenstand-Foto:

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Die Eckpfosten haben wir nun einzementiert, um ihnen mehr Halt zu geben. Außerdem finden sich zwischen den Pfosten nun auch noch Metall-Leisten, die für noch mehr Stabilität sorgen. Ich schreibe diesen Artikel hier am Sonntag. Gestern und heute habe ich je noch mal gut drei Stunden darauf verbracht, die ausgehobene Erde wieder in das Hochbeet zu bringen. Auch die ersten Pflanzen sind schon wieder drin, ebenso wie einer von drei Maurerkübeln (s. vor der Terrasse), in denen wir ein paar Wasserpflanzen haben.

Doch es bleibt genug zu tun. In einem spontanen Anflug von „Ey, komm! Alles in einem Abwasch“ werden wir von unserer Küchenterrasse zur Gartenterrasse noch einen Weg mit Rasengittersteinen verlegen. Hierfür warten wir auf die Lieferung von einer Tonne Split und zwei Tonnen Schotter. Auch die dürfen dann wieder liebevoll von unseren Stellplätzen einmal ums Haus in den Garten befördert werden.

Zudem haben wir an ein, zwei Stellen noch mal Rasen abgeschält, um unser Kiesbeet zu erweitern. An einigen Stellen hat sich herausgestellt, dass man da mit dem Rasenmäher ganz schlecht entlang kommt. Also haben wir da Abhilfe geschaffen und den zu mähenden Bereich noch mal um ca. 10m² verkleinert. 😉

Aber hier ist es ebenso wie mit dem Bergwandern in Tirol: man wächst an seinen Aufgaben. Und es ist echt schön zu sehen, wie es voran geht. Wie man selbst etwas schafft. Hier und da mit etwas Hilfe von anderen. Und mit dem Garten ist es wie mit dem Haus: es ist nie fertig. Mal sehen, was uns als nächstes in den Sinn kommt.

Still alive – mit Garten-Update ;-)

Erschreckend, wie lange hier nichts mehr passiert ist. Dabei ist doch immer ziemlich viel passiert. Vielleicht liegt es ja genau daran? In den letzten Wochen habe ich so dermaßen wenig Zeit am Computer gesessen wie selten zuvor. Zum einen lag es sicherlich an unserem schönen Urlaub in Mittelfranken und Tirol. Zum anderen aber auch einer neuen Gelassenheit und medialen Unlust. In den vergangenen Wochen war es mir sogar oftmals zuviel, abends noch mal Netflix anzuschmeißen, um vor dem Schlafengehen noch irgendeine Serien-Episode zu schauen. Ich habe gemerkt, dass es durchaus auch mal ganz angenehm sein kann, sich abends einfach nur hinzulegen, ein wenig zu lesen und sich dann einfach zur Seite zu drehen, anzukuscheln und einzuschlafen.

Aber jetzt wird aus der Frühjahrsmüdigkeit wieder aufgewacht. Ich bin überrascht, wie viele Blogartikel ich noch ans Entwürfe gespeichert habe. Teilweise fehlt ihnen inzwischen die Aktualität: wer will heute noch lesen, was für sportliche Tätigkeiten ich im März gemacht habe?!

Am besten fangen wir erst mal ganz klein an. Vielleicht mit einem kleinen Überblick über den Status unseres Gartens momentan. Still alive – mit Garten-Update 😉 weiterlesen

Naturbeobachtungen von der Couch

Eine der allerbesten Ideen von Michi war es, unsere alte Couch „nach hinten raus“ zu stellen. Will heißen: als wir unsere neue Couch bekommen haben, hatten wir versucht unser altes Schmuckstück per Ebay Kleinanzeigen zu verkaufen. Einige Interessenten sind uns abgesprungen, also haben wir aus der Not eine Tugend gemacht: im hinteren Bereich unseres Wohnzimmers stand mittig der im Alltag nie genutzte Esstisch, über dem eine schöne Hängeleuchte hängt. Eigentlich hätte ich den Esstisch gerne schon mal verschoben, um mehr Platz für anderes zu haben, aber durch die Hängeleuchte, die knapp unter Augenhöhe hängt, war der Esstisch da quasi fest eingeplant. Kann ja nicht auf einmal mitten im offenen Raum eine Hängeleuchte auf Schulterhöhe hängen. Wie sieht denn das aus? Nun ist Michi aber auf die Idee gekommen, den Esstisch gegen die alte Couch auszutauschen, so dass ich von dort aus einen herrlichen Blick auf den Garten, den See und die schönen, hohen Bäume habe. Die Hängeleuchte ist jetzt schön genau über der Rückenlehne des Sofas, so läuft man zum einen nicht dagegen, zum anderen hat man eine optimale Leselampe (okay, vielleicht ein wenig überdimensioniert, aber chic!).

Couch

Gerade an den Wochenenden genieße ich es momentan – solange man noch nicht draußen frühstücken kann – nach dem Frühstück in der Küche mit einem Kaffee in der Hand auf die alte Couch zu wechseln und das Treiben der Tiere hinter dem Garten zu beobachten. Und gerade jetzt, im Frühling, gibt es da ja so einiges zu entdecken. Gestern haben wir sogar mal mit der Kamera „auf der Pirsch gelegen“, um ein paar Schnappschüsse zu machen. Unsere erste Aufmerksamkeit hat ein Roter Milan geweckt (haben wir natürlich per App bestimmt…), der schon seit einer Weile immer mal wieder über unserem Haus seine Runden zieht. Seit neuestem hat er sich sogar ein Weibchen angelacht. Also haben wir denen bei ihren Kunstflügen ein wenig zugesehen. Irgendwann haben sich die beiden dann immer auf einen bestimmten Baum in der Nähe verzogen. Kurze Zeit später flog der Milan dann immer wieder mit kleinen Zweigen im Schnabel zu eben diesem schön versteckten Punkt in unseren Bäumen. Die bauen sich da anscheinend ein Nest. Leider habe ich von ihm nur ein eher unscharfes Foto schießen können.

Milan

Weitere Prominenz, die hier um die Ecke am See wohnt: der Reiher. Immer wenn ich am See entlang spaziere oder mit dem Rad vorbei fahre, schaue ich, ob der Reiher zuhause ist. Oft ist er es, zukünftig dann wohl auch nicht mehr allein. Auch er hat sich jetzt eine hübsche Dame gesucht, mit der er gemeinsam seine beschaulichen Runden über dem See zieht.

Reiher

…und ganz zum Schluss haben wir sogar noch zwei Grünspechte gesehen! Die sieht man ja doch eher selten. Außerdem ist hier auch noch ein Buntspecht am Gange, vielleicht erknipse ich denn auch bald noch mal…

Grünspecht

Sonntag war Arbeitstag!

Manchmal komme ich ja auf echt komische Ideen. Zugegeben: so manchmal bin ich in Sachen Hausarbeiten nicht der eifrigste Spieler im Team. Anstatt den Müll nach draußen zu bringen, drücke ich ihn lieber noch fester in den Mülleimer und denke mir “Das reicht noch für zwei, drei Tage”. Aber manchmal habe ich eben auch so meine Tage, an denen ich denke “Heute haste mal richtig Schock, hier ein wenig was anzupacken, das schon so lange überfällig ist.” Gesagt, getan. Warum nicht an einem Sonntag? Ruhetag? Ach was. Michi war auch unterwegs als Wahlleiterin, warum sollte ich dann nur auf der faulen Haut liegen? Sonntag war Arbeitstag! weiterlesen

Zwischenstand zum GartenProjekt, Teil 6

Schon wieder ein Geständnis: der Garten-Post von gestern war bei der Veröffentlichung schon veraltet. Aber um die Ereignisse vom Wochenende entsprechend zu würdigen, habe ich den Artikel aufgeteilt.

Gestern las es sich so, als wenn das Hochbeet noch bepflanzt werden müsse. Fakt ist: seit dem Wochenende ist es schon bepflanzt! Zwischenstand zum GartenProjekt, Teil 6 weiterlesen

Zwischenstand zum #GartenProjekt, Teil 4

Am Samstag war der Tag der Tage. Diese ordentliche Schippe Erde wollte vom zukünftigen Platz unserer Wäschespinne ins Hochbeet transportiert werden. Zum Großteil Rasenstücke, die wir mit der Schälmaschine abtragen konnten. Problematisch war dabei die lange Lagerung: hätten wir die Rasenstücke direkt nach dem Schälen ins Hochbeet gepackt, wären die einzelnen Rasensoden noch gut voneinander zu lösen gewesen. Dumm nur, dass das Holz für unser Hochbeet erst Wochen später angeliefert wurde. In der Zwischenzeit gab es ein paar heftige Regenschauer, die dafür gesorgt haben, dass die Stücke schön ineinander “vermatschen” und nicht mehr so gut voneinander zu lösen waren.

Da wartete also ein Haufen Arbeit auf uns – im wahrsten Sinne:

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Das Wetter hat gut mitgespielt, als wir begonnen haben, den Berg abzutragen. Zwar war das Ganze eine ziemliche Quälerei, aber dank Radio verging die Zeit doch wie im Fluge. Zumindest war ich ein wenig ungläubig als ich irgendwann bemerkt habe, dass wir schon vier Stunden am Arbeiten waren. Belohnt wurden wir mit einem blitzeblanken Platz für die Wäschespinne, auf dem wir zum Zaun hin ein paar Beeren angepflanzt haben. Außerdem ist die Halterung für die Wäschespinne einbetoniert.

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Und unsere Berechnungen sind relativ gut aufgegangen: so wie berechnet wurde fast das komplette Hochbeet mit der abgeschälten Erde ausgefüllt. Nur an den Seiten links und rechts ist noch ein wenig Luft.

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Am Abend konnten wir dann – zwar arg geschafft, aber dafür frisch geduscht – unsere neue Terrasse einweihen. Standesgemäß wurde natürlich gegrillt.

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Und wie das momentan so ist. Ich und mein “handwerkliches Geschick” (nicht umsonst in Anführungszeichen): kaum ist man mit einem Projekt fertig, kommen einem schon die nächsten in den Sinn…

Als erstes war die Überlegung, wie wir denn die leeren Ecken im Hochbeet auffüllen wollen. Ganz einfach: im Bereich rechts kommt einfach der Rasenschnitt vom nächsten Mal Rasenmähen hinein. Damit hat es dort schon ein wenig Füllung. Oben drüber kommt eh noch eine Schicht Mutterboden, darunter natürlich wieder Unkrautvlies.

Für den Bereich links haben wir uns noch ein ganz besonderes Schmankerl ausgedacht. A long Story short: ich habe keine Lust darauf, Gartenmöbel zu kaufen. Mit einer günstigen Variante um die 200/300,- € sind wir letztens richtig auf die Nase gefallen (richtig mieses Material), und gut 1.000,- € möchte ich nicht für Möbel in die Hand nehmen, die draußen Wind und Wetter ausgesetzt sind. Beim abendlichen YouTube-Abklappern sind wir dann über ein Do-it-yourself-Video gestolpert, in dem mit wenig Aufwand praktische Gartenmöbel gefertigt wurden. Also: bauen wir uns selbst. Wir wollen eine Sonnenliege mit 140 x 200 cm Liegefläche basteln. Damit man nicht nur auf blankem Holz liegt, braucht es natürlich Polster. Da klingen für uns klappbare Gästematratzen prima: nicht zu teuer und gut zu verstauen. Idee: im freien linken Teil des Hochbeetes nutzen wir den Platz, um einen Aufbewahrungsort für die Klappmatratzen einzubauen. Mal sehen wie wir diese an sich pfiffige Idee umsetzen können…

Zwischenstand zum #GartenProjekt, Teil 3

Das vergangene Wochenende stand ganz im Zeichen der Gartenarbeit. Am Freitag sollte endlich das Holz geliefert werden, aus dem wir unsere Terrasse und unser neues Hochbeet machen wollten. Schon tags zuvor haben wir mit den Vorbereitungen begonnen: ein gutes Dutzend Schubkarren voller Kies habe ich als Unterboden für die Terrasse angeschüttet.

Am Freitag folgte dann das Verlegen der Pflastersteine, auf denen die Unterkonstruktion ruhen sollte. Das war gar nicht so einfach, schließlich fällt unser Grundstück nach hinten hin ziemlich ab. Da die Terrasse fast waagerecht geplant war, musste am “unteren” Ende entsprechend viel Kies aufgeschüttet werden, damit das Teil später halbwegs eben aufliegt. Aber auch das haben wir hinbekommen.

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Gegen 15:30 Uhr musste dann erst mal das gesamte bestellte Holz vom Stellplatz vorne in den Garten nach hinten geschleppt werden. Und das wollen wir alles verbauen? Scheint ja unschaffbar zu sein. Aber. hilft ja nix, frisch ans Werk!

Mithilfe der Wasserwaage haben wir alles gut ausgerichtet und anschließend die Unterkonstruktion auf die Pflastersteine gelegt. Jetzt kam der harte Teil: die Terrassendielen auf der Unterkonstruktion festschrauben. Zum Glück hatte Michi vom Mann einer Kollegin einen professionellen Akkuscharauber besorgt. Dennoch: 9 Bohlen der Unterkonstruktion, 20 Terrassendielen, die mit jeweils 2 Schrauben fixiert werden sollten. Alles in allem also 360 Schrauben, die auch erst mal versenkt werden wollten. Im Baumarkt hatten wir eine große 300er-Packung mit Schrauben gekauft und hatten gedacht “Das reicht ja locker!”. Hat sich was! Die Rechnung ging ja nun nicht auf, s. o. Und da der Abend schon sehr fortgeschritten war (wir haben so bis ca. 20:30 Uhr geschraubt), haben wir die letzten Dielen dann erst mal provisorisch befestigt.

Am Samstag führte uns der erste Weg dann in den Baumarkt – Schrauben kaufen. Und da wir auf unserer neuen Terrasse auch mal Strom haben wollen, wurde auch gleich ein 25-Meter-Stromkabel gekauft. Während Michi dann noch mal los ist, um eine Stichsäge zu kaufen, habe ich die Terrasse fertig geschraubt und schon mal das Kabel unter der Terrasse verlegt. Damit da auch kein Marder dran geht, haben wir den offen liegenden Teil mit einem Kabelschutz versehen.

Nun stand das Hochbeet auf dem Programm, das in U-Form um die Terrasse herum gehen soll. Auch hier hatten wir wieder mit dem Problem zu kämpfen, dass das Grundstück nach hinten abfällt. Wenn man da waagerechte Bretter setzt, wird das Hochbeet natürlich unten auch immer höher. Sei’s drum. Wir haben das dann mit unserem Improvisationstalent ganz gut in den Griff bekommen. Zwar hat uns nachmittags dann ein kleiner Regenschauer für 20 Minuten von der Arbeit abgehalten, aber wir haben das gerne für eine kleine Eis-Pause genutzt. Danach ging es mit frischer Kraft weiter.

Als dann tatsächlich alle Bretter befestigt waren, hat mich doch ein wenig Stolz überkommen. Ich hätte nicht gedacht, dass ich handwerklich unbegabter Mensch mal so ein großes Projekt hinbekommen würde. Klar: es ist nicht alles 100%ig und ein Profi hätte sicherlich eine bessere Lösung für das Problem des abschüssigen Grundstücks parat gehabt, aber: das haben wir gebaut! Man wird sich ja auch noch mal feiern dürfen. Und: ich habe mich nicht verletzt. Zugegeben: am Ende des Tages war ich schon ziemlich durch. Vom ewigen Bücken tat der Rücken weh, das kaputte rechte Knie tat sein übriges. Aber dafür, dass wir die Terrasse ohne fachkundige Anleitung aufgebaut haben, einfach so nach unseren eigenen Plänen, ist das schon ganz gut geworden. Abends mussten wir die Arbeiten dann aber beenden. Wir waren gerade damit beschäftigt, Müllsäcke an den Seitenwänden des Hochbeetes mit einem Klammertacker zu befestigen. Das Eintackern war schon relativ laut, das nachträgliche Korrigieren von nicht ganz fest sitzenden Klammern mit dem Hammer noch lauter. Das wollten wir den Nachbarn nicht noch länger zumuten, die nun zwei Tage viel Geduld mit uns gehabt haben.

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Bleibt nun also nur noch das Befestigen der restlichen Müllbeutel, das Auslegen von Kaninchendraht als Schutz gegen Maulwürfe und Wühlmäuse und schon kann der Riesenhaufen Erde, den wir überall auf dem Grundstück abgetragen haben, per Schubkarre ins Hochbeet verfrachtet werden. Dafür kann ich dann guten Gewissens wieder ein Workout schwänzen. 😉

Zwischenstand zum #GartenProjekt, Teil 2

Kurz bevor die Holzlieferung für Terrasse und Hochbeet kommt, hieß es erst einmal, den Platz soweit vorzubereiten, dass es dann auch gleich richtig losgehen kann. Den Kies habe ich von unserem großen Haufen auf dem Stellplatz in gut 90 Minuten zur Terrasse verfrachtet, nachdem ich dort erst einmal Unkrautvlies verlegt hatte. Jetzt kann es endlich losgehen!

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Ansonsten sieht es im Garten schon ganz toll aus. Die Rosen fangen gerade an zu blühen und selbst an unserem kleinen Kirschbaum entwickelt sich ganz langsam eine erste Frucht.

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Letzte Woche haben wir von einer lieben Nachbarin auch noch ganz viele Gemüse-Setzlinge bekommen, die sie von ihren Schülern mitgebracht hat. Die freuen sich immer, wenn sie welche los werden können – wir freuen uns, dass wir sie jetzt haben. Passt sich ja echt gut, dass ich ihm Rahmen unserer großen Garten-Aktion noch ein wenig Platz für ein kleines Beet eingeplant habe. Die machen sich da recht gut und scheinen sich auch sehr wohl zu fühlen.

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Wohlzufühlen scheinen sich auch meine Sukkulenten, die ich bei der Pflanzenbörse auf der Domäne Marienburg gekauft habe. Anfangs standen sie ja noch in ihren kleinen Töpfchen und regten sich nicht. Aber nachdem ich sie in einen großen Blumenkasten umgesetzt habe, fing zumindest eine an, fix eine ordentliche Blüte zu entwickeln. Und auch die anderen Pflanzen scheinen ganz gut zu gedeihen.

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