Archiv der Kategorie: Allgemein

Arbeitszimmer Reloaded

Ich muss zugeben, dass mein Arbeitszimmer in den letzten Jahren immer ein Hort der Unordnung gewesen ist. Alles, was sonst nirgendwo im Haus Platz gefunden hat, fand sich früher oder später im Arbeitszimmer wieder. Wenn es Glück hatte, verschwand es in einer vollgestopften Schublade, ansonsten lag es in einem Regal und wartete darauf, zugestaubt zu werden.

Dieses Foto entstand zwar erst im Zuge unserer Umräumarbeiten dieser Woche, aber es kann trotzdem für all den Krimsekrams sinnbildlich stehen, der sich in diesem Zimmer angesammelt hat:

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TV-Kritik: „Klassentreffen“ (ARD)

Improvisations-Comedy der etwas anderen Art: man nehme eine illustre Runde von prominenten deutschen Schauspielern – u. a. Annette Frier (“Danni Lowinski”), Charly Hübner (“Polizeiruf 110”), Oliver Wnuk (“Stromberg”), Nina Kunzendorf (“Tatort”) und Kida Khodr Ramadan (“4 Blocks”). Diese lässt man vier Stunden lang in einer ollen kölner Kneipe spontan ein Klassentreffen feiern. Es gibt kein Drehbuch, jeder Darsteller hat nur ein Rollenprofil erhalten. Gefilmt wurde das Ganze mit 24 Kameras vier Stunden lang in Echtzeit. Nun war es an Regisseur Jan Georg Schütte, aus den unzähligen Stunden Filmmaterial eine sehenswerte Wiedersehensfeier zu inszenieren. Es ist ihm meisterlich geglückt.

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Mein neuer Kindle Paperwhite

Anfang Dezember gab es bei Amazon den neuen Kindle Paperwhite im Angebot. Lange habe ich mit mir selbst gehadert ob ich ihn kaufen soll oder nicht. Zwar hatte ich einen ollen Kindle ohne Beleuchtung, zwei Tablets und diverse Smartphones, um E-Books lesen zu können. Also hatte ich mich erst einmal gegen eine Neuanschaffung entschieden. Aber mein Herzblatt hat mich zu Weihnachten dann doch mit dem Paperwhite überrascht, schließlich hat sie mitbekommen, wie ich mich immer hin und her entschieden hatte. Mein neuer Kindle Paperwhite weiterlesen

Quo vadis, Fifi-Blog?!

Ein Satz, der sich in diesem Blog als Running Gag eingeschlichen hat: “Schon lange keinen Artikel mehr geschrieben.” Immer wieder bin ich hin- und her gerissen, ob ich das Projekt “Blog” nicht mal ganz an den Nagel hängen soll. Aber irgendwie will ich mir dann wohl doch immer noch ein Hintertürchen aufhalten. Dem bösen Engelchen “Das interessiert doch eh keinen, es kommentiert ja auch keiner” steht immer das gute Engelchen “Dann nutze es doch wenigstens als Tagebuch für dich selbst” entgegen. Und das stimmt ja auch: immer mal wieder holt man das alte Geschriebene hervor, kramt in alten Texten, Erinnerungen, Gemütszuständen usw. Quo vadis, Fifi-Blog?! weiterlesen

Serienkritik: „The Rain“, Staffel 1

Kurz vor einer wichtigen Prüfung wird Simone (Alba August) von ihrem panischen Vater (Lars Simonsen) aus der Schule abgeholt. Gemeinsam mit dem Rest der Familie fliehen sie aus Kopenhagen vor einem Unheil bringenden Regen, dessen Gefahr nur Simones Vater richtig einschätzen kann. Er arbeitet in einem Gentechnik-Labor; bei einem Versuch ging anscheinend etwas ziemlich schief.

Alle Menschen, die von den Regentropfen getroffen werden oder mit dem Wasser der Pfützen in Berührung kommen, sterben einen schnellen, qualvollen Tod. Die Familie schafft es zwar in einen Bunker der Biotech-Firma, doch die Kinder werden von den Eltern allein gelassen. Fortan leben Simone und ihr zehnjähriger kleiner Bruder Rasmus sechs Jahre lang im Bunker, bevor sie sich wieder an die Oberfläche wagen und das Abenteuer erst so richtig beginnt.

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Ich und mein Pedelec (3)

Die Wochen gehen ins Land, der Sommer lümmelt sich auch noch in den Oktober rein und sorgt damit für gutes Wetter zum Radfahren. Das habe ich mit meinem neuen Gefährt auch wahrlich gut ausgenutzt, auch wenn ich zwei Wochen krank darnieder lag.

Seit der Anschaffung habe ich schon gut über 560 Kilometer mit dem neuen Pedelec zurückgelegt und konnte einige Erfahrungen sammeln. Ich und mein Pedelec (3) weiterlesen

Hannover von oben

Manchmal geht es dann fix. Wer mich kennt, der weiß, dass ich nicht unbedingt einer von der spontanen Sorte bin. Gestern/heute war das mal etwas anders. Als ich gestern nach einer ausgiebigen Radtour nach Hause gekommen bin, habe ich mir abends erst mal ein kühles Bier gegönnt. Da ich nur morgens etwas gegessen hatte und ich das Bier ruckzuck ausgetrunken hatte, tat es auch schnell seine Wirkung.  Hannover von oben weiterlesen

Liebes Fitnesstagebuch, Ende Juli 2018

Der Monat war geprägt von vielen anderen Dingen, aber nicht vom Sport. Zu Beginn des Monats hatten wir Michis Eltern und ihre quirlige Nichte zu Besuch und haben uns großteils der Neugestaltung unseres Gartens gewidmet. Zum Radfahren bin ich nach all der Schipperei nicht mehr gekommen bzw. fehlte nach der Knochenarbeit die Lust, sich auch noch auf das Rad zu schwingen. Momentan drücken Temperaturen von bis zu 35°C auch ein wenig auf die Motivation, wobei ich ja eigentlich gerade bei solchen Temperaturen am liebsten unterwegs bin. Auch wenn man sich körperlich betätigt, profitiert der Körper vom Fahrtwind, so dass es sich im Radsattel besser aushalten lässt als auf der Sonnenliege.

Gestern nun habe ich mich am 26. Tag des Monats zumindest das zweite Mal im Juli aufs Rad gesetzt – trotz 34°C. Und es war mal wieder eine Wohltat. Michi hat noch viel mehr als ich selbst gemerkt, wie unausgeglichen ich bin wenn ich wochenlang keinen Sport mache. Wäre ich nicht von selbst gefahren, hätte sie mich gestern Abend von sich aus noch mal “auf die Reise” geschickt. Und, ja: es hat richtig gut getan sich zu bewegen. Anders zu bewegen. Zwar habe ich bei der ganzen Kies-Schipperei im Garten jeden Tag ein wenig mehr gemerkt, dass es weniger anstrengt und ich immer mehr Kraft aufbaue. Aber die Ausdauer ist dabei ziemlich auf der Strecke geblieben. Und so war ich zwar gestern nach 40 Kilometern nicht am Ende meiner Kräfte, konnte aber immerhin sagen “Jetzt ist auch mal gut.” So viel gute Selbsteinschätzung hätte ich mir nicht zugetraut. 😉

Endlich bin ich mal wieder durch “meinen Hood” gefahren, meine seit Jahren bestehende “Feierabend-Route”. Die ist 20 Kilometer lang und sehr entspannend, da nur wenige Meter davon auf einer von Autos befahrenen Straße gefahren werden müssen. Endlich mal wieder zwischen Klein Escherde und Heyersum den Blick in Richtung Heimat genießen, hinweg über frisch abgeerntete goldene Felder.

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Und weil ich so gut drin war, mich von Beginn an auch nicht großartig angestrengt habe und auch bei leichten Steigungen in den niedrigsten Gang geschaltet habe, bin ich noch ein wenig weiter gefahren. Von Nordstemmen über Burgstemmen in Richtung Elze, dann weiter Richtung Sorsum und Wittenburg. Das könnte durchaus auch eine regelmäßigere Tour sein, wenn ich nach Feierabend mal zwei statt nur einer Stunde Zeit mitbringe. Die Strecke fahre ich inzwischen auch wie im Schlaf.

Mal sehen, vielleicht nutze ich die kühleren Abendstunden heute noch mal für eine entspannte Radtour im Sonnenuntergang. Mein Tourenrad hat ja seit gut zwei Jahren eine tolle Lichtanlage, die noch nie so richtig gefordert wurde…

Die große Garten-Hitze-Schlacht

Was für ein Wochenende! Es ist Sonntagmittag und ich bin platt aber glücklich. Platt, weil wir gestern und heute so viel im Garten geackert haben wie lange nicht mehr (mal abgesehen von den Großeinsätzen vor ein paar Wochen, aber da hatten wir fleißige Helfer). Glücklich, weil wir jetzt fast alle unsere Pläne für den Garten umgesetzt haben. Zeit für ein etwas umfangreicheres Garten-Update. Die große Garten-Hitze-Schlacht weiterlesen

Lebenszeichen

Es ist schon wieder viel zu lange ruhig hier. Anscheinend bin ich nicht der einzige Blogger, der derzeit in einer kleinen Sinnkrise ist (vielleicht ist das ja auch familiär bedingt…;-). Ich frage mich, ob das überhaupt jemand liest – und ob es ihn/sie überhaupt interessiert. Vermutlich sollte ich mich von diesen Fragen einfach frei machen und mein Blog in erster Linie als “Tagebuch für mich selbst” sehen. Mich heute beim Schreiben schon darauf freuen, in zehn Jahren durch die alten Beiträge zu scrollen. Genau das mache ich ab und zu mit meinen alten Blogbeiträgen aus 2008 ff.

Update: Fitness

Was die Fitness angeht, so bin ich momentan eigentlich ganz gut dabei, hatte in den ersten sieben Tagen des März schon fünf Stunden Sport auf dem Konto. Mein Fitness-Studio habe ich inzwischen gekündigt, ein Probetraining bei meinem zukünftigen Studio muss noch vereinbart werden. Ich werde berichten. Im Januar habe ich schon mal die ersten hundert Kilometer für die Radfahr-Statistik 2018 abgerissen Im Februar war es mir meist zu kalt und dank Frost auch zu gefährlich. So langsam kündigt sich der Frühling an und ich gehe mal davon aus, dass ich im März noch den einen oder anderen Kilometer draußen fahren kann. Momentan fahre ich meine Stunden auf dem Heimtrainer ab und schaue dabei empfehlenswerte Serien wie “Star Trek Discovery” oder “Misfits”. Da ich mich seit der Kündigung nicht mehr ins Studio aufraffen konnte, bleibt das Ganzkörpertraining momentan ein wenig auf der Strecke. da muss wieder mehr passieren, zumindest mal wieder ein wenig Workout zuhause zu “motivierenden YouTube-Videos”.

Update: Film

Vor ein paar Wochen war mal wieder die Oscar-Verleihung, zu der wir uns in guter alter Tradition in vertrauter Freundesrunde die Nacht um die Ohren geschlagen haben. Ist jedes Jahr wieder ein Ereignis, diese eine Nacht, die wir gemeinsam durchmachen. Da ich viel seltener als früher ins Kino komme, kenne ich viele der nominierten Filme nur vom Hörensagen. Dank Streamingdiensten und Online-Ausleihe hole ich zumindest einige erwähnenswerte Filme zuhause nach. Aber mein ehemaliges “Feuer für Filme” ist ziemlich erloschen. Meist genieße ich den Vorteil von Serien, die einem portionsweise inzwischen fast ebenso hochwertig produzierte Geschichten erzählen. Richtige Filme schauen wir meist nur am Wochenende. Aber auf meiner virtuellen To-Do-Liste stehen noch so einige Filme, die wir in der Vergangenheit gesehen haben, die hier im Blog durchaus eine Erwähnung wert sind.

Update: Ernährung

Ich hoffe, ich bin auf einem guten Weg, schließlich steht inzwischen auch mal wieder die “7” an erster Stelle auf der Waage. Meinem Wunschgewicht von 75 kg komme ich Stück für Stück ein wenig näher. Zum einen liegt es daran, dass ich inzwischen häufiger mal auf das kleine (oder große) Leckerli zwischen den Mahlzeiten verzichte. Zum anderen habe ich mal wieder meinen Shaker reaktiviert. Bei LIDL gibt es seit kurzem einen Mandel-Drink, der knapp die Hälfte der Kalorien von Milch hat. Zusammen mit ein paar Bananen und einer selbstgebastelten Müsli-Mischung aus Haferflocken, Leinsamen, Weizenkleie, Chiasamen und Eiweißpulver ist so fix ein Drink gemixt, der tatsächlich mal eine Mahlzeit ersetzen kann. Zusätzlich tracke ich mal wieder meine Kalorien mit MyFitnesspal, damit ich meine verbrannten Sport-Kalorien auch von etwas abziehen kann.