Archiv der Kategorie: DIY

Die Maker Faire Hannover 2018

Wie das Leben manchmal so spielt: da sitzt man im Zug auf dem Weg zur Arbeit und sieht im Abteil einen großen Werbe-Sticker. Kurz ein Foto machen, per WhatsApp an die Liebste schicken mit dem Hinweis: “Wäre das was für uns?” und ein “Klar, da wollte ich immer schon mal hin”. Und so sind wir an einem schönen Samstagmorgen zur Maker Faire nach Hannover gefahren. Die Maker Faire Hannover 2018 weiterlesen

Garten-Update, Juli 2018

Der eine oder andere aus der Region wird sich sicherlich noch an das Hochwasser aus dem letzten Sommer erinnern. Während die Pferdewiese hinter unserem Haus komplett im Wasser stand, haben es sich die Fluten auf unserem Grundstück nur auf meinem Salatbeet bequem gemacht:

Hochwasser

So sah es zumindest aus. Tatsächlich aber hat sich das viele Wasser auch auf unseren Boden ausgewirkt: vollgesogen mit so viel Feuchtigkeit hat das Hochwasser auch nachhaltigen Schaden an unserer „Hochbeet-Terrasse“ angerichtet. Da die Pfosten sowieso nicht gerade tief in den Boden eingeschlagen waren, hatte es die schwere Erde des Hochbeetes durch das Hochwasser noch leichter, die Pfosten nach außen zu drücken. Auf diesem Foto kann man noch ganz gut erkennen, dass sich die seitlichen Bretter ordentlich in die Kurve gelegt haben. Noch schlimmer: am hinteren Ende haben die Bretter nicht nur gegen den Zaun zum Nachbargrundstück gedrückt, hier sind sogar die ersten Bretter abgeplatzt, weil sie dem Druck nicht mehr stand halten konnten. Schon im Frühling habe ich mit Grauen an das große Garten-Projekt dieses Jahres gedacht: das Hochbeet neu befestigen.

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Ich hatte noch gut in Erinnerung, wie mühsam es im letzten Jahr gewesen ist, das Hochbeet mit Erde zu füllen. Damals hatten wir einen großen Schwung abgeschälten Rasen, der oben noch mit gut 50 Säcken Blumenerde aus dem Baumarkt aufgefüllt wurde. Hinzu kam noch das Hin- und Herschleppen von 8 Tonnen Kies. Aber: hilft ja nix. Watt mutt, datt mutt!

Langsam aber sicher wuchs der Berg mit Erde immer höher. Was auch bedacht werden wollte: der gesamte Bewuchs des Hochbeetes musste ja auch mit raus und sollte möglichst so gelagert werden, dass er später auch wieder eingepflanzt werden könnte. Hier sieht man schön die Astern aus dem Hügel wachsen, dahinter lagen dann noch ein paar Gräser und Bodendecker.

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Und wer nun denkt „Och, so groß ist der Berg an Erde doch gar nicht“, der vergisst, dass auf der anderen Seite des Gartens ein ebenso hoher Berg aufgeschüttet werden musste:

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Zum Glück waren Michis Eltern nun eine Woche bei uns. Und die sind wirklich eifrig bei der Sache gewesen. Während ich ein wenig schlechtes Gewissen hatte, dass wir unsere Gäste so für uns eingespannt hatten, war Michi da ganz anderer Meinung. „Wenn die beiden nix zu tun haben, gehen sie die Wände hoch“. Ja, so kenne ich sie. Stillstand ist Rückschritt und irgendwas ist immer zu tun. So waren sie uns eine riesengroße Hilfe, für die ich gar nicht genug danken kann!

Hier noch ein kleines Zwischenstand-Foto:

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Die Eckpfosten haben wir nun einzementiert, um ihnen mehr Halt zu geben. Außerdem finden sich zwischen den Pfosten nun auch noch Metall-Leisten, die für noch mehr Stabilität sorgen. Ich schreibe diesen Artikel hier am Sonntag. Gestern und heute habe ich je noch mal gut drei Stunden darauf verbracht, die ausgehobene Erde wieder in das Hochbeet zu bringen. Auch die ersten Pflanzen sind schon wieder drin, ebenso wie einer von drei Maurerkübeln (s. vor der Terrasse), in denen wir ein paar Wasserpflanzen haben.

Doch es bleibt genug zu tun. In einem spontanen Anflug von „Ey, komm! Alles in einem Abwasch“ werden wir von unserer Küchenterrasse zur Gartenterrasse noch einen Weg mit Rasengittersteinen verlegen. Hierfür warten wir auf die Lieferung von einer Tonne Split und zwei Tonnen Schotter. Auch die dürfen dann wieder liebevoll von unseren Stellplätzen einmal ums Haus in den Garten befördert werden.

Zudem haben wir an ein, zwei Stellen noch mal Rasen abgeschält, um unser Kiesbeet zu erweitern. An einigen Stellen hat sich herausgestellt, dass man da mit dem Rasenmäher ganz schlecht entlang kommt. Also haben wir da Abhilfe geschaffen und den zu mähenden Bereich noch mal um ca. 10m² verkleinert. 😉

Aber hier ist es ebenso wie mit dem Bergwandern in Tirol: man wächst an seinen Aufgaben. Und es ist echt schön zu sehen, wie es voran geht. Wie man selbst etwas schafft. Hier und da mit etwas Hilfe von anderen. Und mit dem Garten ist es wie mit dem Haus: es ist nie fertig. Mal sehen, was uns als nächstes in den Sinn kommt.

Neue alte Fahrrad-Technik

Endlich hält der Frühling zumindest ein wenig Einzug in unserer Region. Zumindest liegt kein Schnee mehr wie am vergangenen Wochenende. Den Winter über habe ich doch relativ regelmäßig auf dem Heimtrainer gesessen, wie üblich mit einem Pulsgurt um und einem Gerät für die Anzeige, entweder iPad oder iPhone. Da es doch etwas umständlich war, die Geräte immer irgendwie neben dem Heimtrainer zu platzieren, damit ich sie gut sehen kann, habe ich irgendwann auf meine heißgeliebten Klett-Points zurückgegriffen (fragt nicht warum, aber ich finde die Teile sowas von praktisch!). Da mein iPhone ein schangeliges iPhone 4s und damit schon mächtig in die Jahre gekommen ist, fristet es nun eben ein Dasein als kleiner Trainings-Begleiter. Weil es schon so alt ist, hatte ich auch keine Hemmungen, es mit einem Klett-Point zu pimpen. So konnte ich es am Display meines Ergometers befestigen und habe den Puls jetzt jederzeit gut sichtbar.

Als ich gestern von meiner ersten Radtour im März zurückgekommen bin, war ich ein wenig geknickt, weil der frische Akku meines Smartphones während der gut zwei Stunden Fahrt die Hälfte seiner Ladung eingebüßt hat. Klar: ein Display auf voller Beleuchtung, eine sekundengenaue Bluetooth-Verbindung zum Pulsgurt und die konstante Abfrage von GPS-Daten fressen ordentlich Energie. Nun hatte ich neben meinem ollen iPhone auch noch eine olle Powerbank, die ich nie so wirklich benutzt habe. Warum also nicht einfach auch die Powerbank mit ein paar Klett-Punkten versehen und sie so mit dem iPhone verbinden? Gesagt, getan:

Heute hatte ich das gute Stück erstmals im Einsatz. Zwar hatte ich erst große Zweifel, weil Smartphone plus Powerbank doch ein ordentliches Gewicht haben und die Handyhalterung mächtig gewackelt hat. Aber letztlich hält das Ganze auch bei unwegiger Strecke bombenfest – momentan zumindest. Aber auch wenn meine Konstruktion sicher in der Halterung befestigt ist, so ging mir doch die ganze Zeit das Wort „Ermüdungsbruch“ durch den Kopf. Die Zeit wird zeigen, ob das wirklich so hält. Oder ich muss mir noch eine andere Lösung einfallen lassen. Gibt ja auch ganz nette Fahrradtaschen (und: schooon bestellt).

Zwischenstand zum GartenProjekt, Teil 6

Schon wieder ein Geständnis: der Garten-Post von gestern war bei der Veröffentlichung schon veraltet. Aber um die Ereignisse vom Wochenende entsprechend zu würdigen, habe ich den Artikel aufgeteilt.

Gestern las es sich so, als wenn das Hochbeet noch bepflanzt werden müsse. Fakt ist: seit dem Wochenende ist es schon bepflanzt! Zwischenstand zum GartenProjekt, Teil 6 weiterlesen

Zwischenstand zum #GartenProjekt, Teil 4

Am Samstag war der Tag der Tage. Diese ordentliche Schippe Erde wollte vom zukünftigen Platz unserer Wäschespinne ins Hochbeet transportiert werden. Zum Großteil Rasenstücke, die wir mit der Schälmaschine abtragen konnten. Problematisch war dabei die lange Lagerung: hätten wir die Rasenstücke direkt nach dem Schälen ins Hochbeet gepackt, wären die einzelnen Rasensoden noch gut voneinander zu lösen gewesen. Dumm nur, dass das Holz für unser Hochbeet erst Wochen später angeliefert wurde. In der Zwischenzeit gab es ein paar heftige Regenschauer, die dafür gesorgt haben, dass die Stücke schön ineinander “vermatschen” und nicht mehr so gut voneinander zu lösen waren.

Da wartete also ein Haufen Arbeit auf uns – im wahrsten Sinne:

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Das Wetter hat gut mitgespielt, als wir begonnen haben, den Berg abzutragen. Zwar war das Ganze eine ziemliche Quälerei, aber dank Radio verging die Zeit doch wie im Fluge. Zumindest war ich ein wenig ungläubig als ich irgendwann bemerkt habe, dass wir schon vier Stunden am Arbeiten waren. Belohnt wurden wir mit einem blitzeblanken Platz für die Wäschespinne, auf dem wir zum Zaun hin ein paar Beeren angepflanzt haben. Außerdem ist die Halterung für die Wäschespinne einbetoniert.

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Und unsere Berechnungen sind relativ gut aufgegangen: so wie berechnet wurde fast das komplette Hochbeet mit der abgeschälten Erde ausgefüllt. Nur an den Seiten links und rechts ist noch ein wenig Luft.

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Am Abend konnten wir dann – zwar arg geschafft, aber dafür frisch geduscht – unsere neue Terrasse einweihen. Standesgemäß wurde natürlich gegrillt.

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Und wie das momentan so ist. Ich und mein “handwerkliches Geschick” (nicht umsonst in Anführungszeichen): kaum ist man mit einem Projekt fertig, kommen einem schon die nächsten in den Sinn…

Als erstes war die Überlegung, wie wir denn die leeren Ecken im Hochbeet auffüllen wollen. Ganz einfach: im Bereich rechts kommt einfach der Rasenschnitt vom nächsten Mal Rasenmähen hinein. Damit hat es dort schon ein wenig Füllung. Oben drüber kommt eh noch eine Schicht Mutterboden, darunter natürlich wieder Unkrautvlies.

Für den Bereich links haben wir uns noch ein ganz besonderes Schmankerl ausgedacht. A long Story short: ich habe keine Lust darauf, Gartenmöbel zu kaufen. Mit einer günstigen Variante um die 200/300,- € sind wir letztens richtig auf die Nase gefallen (richtig mieses Material), und gut 1.000,- € möchte ich nicht für Möbel in die Hand nehmen, die draußen Wind und Wetter ausgesetzt sind. Beim abendlichen YouTube-Abklappern sind wir dann über ein Do-it-yourself-Video gestolpert, in dem mit wenig Aufwand praktische Gartenmöbel gefertigt wurden. Also: bauen wir uns selbst. Wir wollen eine Sonnenliege mit 140 x 200 cm Liegefläche basteln. Damit man nicht nur auf blankem Holz liegt, braucht es natürlich Polster. Da klingen für uns klappbare Gästematratzen prima: nicht zu teuer und gut zu verstauen. Idee: im freien linken Teil des Hochbeetes nutzen wir den Platz, um einen Aufbewahrungsort für die Klappmatratzen einzubauen. Mal sehen wie wir diese an sich pfiffige Idee umsetzen können…

Nennt mich Tim Taylor!

Auch wenn unser anstrengender Aufbau von der neuen Terrasse erst ein paar Tage her ist und das Hochbeet noch lange nicht fertig ist, juckt es mich doch schon wieder in den Fingern. Das kenne ich gar nicht. Früher habe ich um jede handwerkliche Arbeit einen riesengroßen Bogen gemacht. Mein Großvater war da ganz anders. Mit der typischen Naivität eines Enkels habe ich als kleiner Junge gedacht “Der kann *alles*!”, schließlich fand er für jedes handwerkliche Problemchen eine passende Lösung. Ich habe mich in der Vergangenheit immer sehr auf ihn und die Fähigkeiten guter Freunde verlassen. Aber in den letzten Jahren habe ich dann doch etwas mehr dazu gelernt – und mir vor allem auch selbst etwas mehr zugetraut.

Los ging es mit dem Anbringen von Gardinen anhand von einem IKEA-Stahlseilsystem. Auch wenn die Verankerungen nicht immer 100%ig gerade gesetzt sind, so halten die Vorhänge nun doch schon mindestens ein Jahr ohne zu mucken. Ebenso eine Wandhalterung, mit der ich immerhin einen 40-Zoll-Fernseher an die Wand gebracht habe. Sitzt bombenfest. Ebenso wie ein Regalbrett, das über der Waschmaschine im Hauswirtschaftsraum angebracht ist und seit gut einem halben Jahr den schweren Wäschetrockner hält. Vom Gartenhaus mal gar nicht zu reden.

Fazit: auch wenn ich kein Profi bin, so kann ich doch durchaus ein wenig selber machen, ohne das Haus in Schutt und Asche zu legen oder im Flur zu verbluten. Auf YouTube sichte ich gerade in freien Minuten allerlei Do-It-Yourself-Videos, die mir ein Gefühl dafür geben, was man alles so selber machen kann. Auch wenn gerade bei den IKEA-Hacks sehr viele Deko-Sachen bei sind und ich eher was praktisches suche, glaube ich, dass ich da noch viel im und am Haus basteln werde. Dank dem Terrassenbau – und einem zeitlich passgenauen Angebot von LIDL – haben wir nun auch sowohl eine Stich- als auch eine Kreissäge, die für den Hausgebrauch wohl ausreichend sind.

Und damit sind wir auch schon beim Thema: beide Sägen sind in recht großen Handwerks-Koffern verpackt, die irgendwo untergebracht werden wollen. Auf den Dachboden will ich sie nicht gleich verbannen. Außerdem wollte ich schon immer mal meine Schraubendreher so organisieren, dass ich mal fix einen zur Hand habe und nicht erst den schweren Werkzeugkasten vom obersten Regal herunterhieven muss. Ergo: es wird ein neues Regal selbstgebaut. Oben kommen die Koffer der Werkzeuge drauf, darunter wird sich abgesetzt ein weiteres kleines Regal finden, das zum einen Platz für Akkus bietet und zum anderen Halterungen für Schraubendreher enthalten wird. An den Seiten noch ein paar Haken dran, um weiteren Kram zu verstauen (z. B. Wasserwaage) und gut ist.

Und ähnlich wie sich das mit dem Kauf der Sägen gepasst hat, kommt es gerade an diesem Wochenende auch zu einer vorteilhaften Koinzidenz: der Hagebaumarkt in Hildesheim feierte sein Jubiläum mit einer “20 % auf alles”-Aktion. Da werde ich gleich noch mal ein wenig zuschlagen. Holz für’s Regal wird ebenso gebraucht wie noch die eine oder andere Kleinigkeit. Ich werde berichten…

Edit: wie es immer so ist… Ich sitze in letzter Zeit so selten am Rechner, dass die Artikel mit ziemlichem Verzug online gehen. Inzwischen habe ich den 20%-Shopping-Tag hinter mich bebracht. Größte Anschaffung war wohl ein Multifunktionswerkzeug (Schleifer, Säge). Insgesamt waren es dann zum Glück doch nur knapp 120,- €. 😉

Zwischenstand zum #GartenProjekt, Teil 3

Das vergangene Wochenende stand ganz im Zeichen der Gartenarbeit. Am Freitag sollte endlich das Holz geliefert werden, aus dem wir unsere Terrasse und unser neues Hochbeet machen wollten. Schon tags zuvor haben wir mit den Vorbereitungen begonnen: ein gutes Dutzend Schubkarren voller Kies habe ich als Unterboden für die Terrasse angeschüttet.

Am Freitag folgte dann das Verlegen der Pflastersteine, auf denen die Unterkonstruktion ruhen sollte. Das war gar nicht so einfach, schließlich fällt unser Grundstück nach hinten hin ziemlich ab. Da die Terrasse fast waagerecht geplant war, musste am “unteren” Ende entsprechend viel Kies aufgeschüttet werden, damit das Teil später halbwegs eben aufliegt. Aber auch das haben wir hinbekommen.

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Gegen 15:30 Uhr musste dann erst mal das gesamte bestellte Holz vom Stellplatz vorne in den Garten nach hinten geschleppt werden. Und das wollen wir alles verbauen? Scheint ja unschaffbar zu sein. Aber. hilft ja nix, frisch ans Werk!

Mithilfe der Wasserwaage haben wir alles gut ausgerichtet und anschließend die Unterkonstruktion auf die Pflastersteine gelegt. Jetzt kam der harte Teil: die Terrassendielen auf der Unterkonstruktion festschrauben. Zum Glück hatte Michi vom Mann einer Kollegin einen professionellen Akkuscharauber besorgt. Dennoch: 9 Bohlen der Unterkonstruktion, 20 Terrassendielen, die mit jeweils 2 Schrauben fixiert werden sollten. Alles in allem also 360 Schrauben, die auch erst mal versenkt werden wollten. Im Baumarkt hatten wir eine große 300er-Packung mit Schrauben gekauft und hatten gedacht “Das reicht ja locker!”. Hat sich was! Die Rechnung ging ja nun nicht auf, s. o. Und da der Abend schon sehr fortgeschritten war (wir haben so bis ca. 20:30 Uhr geschraubt), haben wir die letzten Dielen dann erst mal provisorisch befestigt.

Am Samstag führte uns der erste Weg dann in den Baumarkt – Schrauben kaufen. Und da wir auf unserer neuen Terrasse auch mal Strom haben wollen, wurde auch gleich ein 25-Meter-Stromkabel gekauft. Während Michi dann noch mal los ist, um eine Stichsäge zu kaufen, habe ich die Terrasse fertig geschraubt und schon mal das Kabel unter der Terrasse verlegt. Damit da auch kein Marder dran geht, haben wir den offen liegenden Teil mit einem Kabelschutz versehen.

Nun stand das Hochbeet auf dem Programm, das in U-Form um die Terrasse herum gehen soll. Auch hier hatten wir wieder mit dem Problem zu kämpfen, dass das Grundstück nach hinten abfällt. Wenn man da waagerechte Bretter setzt, wird das Hochbeet natürlich unten auch immer höher. Sei’s drum. Wir haben das dann mit unserem Improvisationstalent ganz gut in den Griff bekommen. Zwar hat uns nachmittags dann ein kleiner Regenschauer für 20 Minuten von der Arbeit abgehalten, aber wir haben das gerne für eine kleine Eis-Pause genutzt. Danach ging es mit frischer Kraft weiter.

Als dann tatsächlich alle Bretter befestigt waren, hat mich doch ein wenig Stolz überkommen. Ich hätte nicht gedacht, dass ich handwerklich unbegabter Mensch mal so ein großes Projekt hinbekommen würde. Klar: es ist nicht alles 100%ig und ein Profi hätte sicherlich eine bessere Lösung für das Problem des abschüssigen Grundstücks parat gehabt, aber: das haben wir gebaut! Man wird sich ja auch noch mal feiern dürfen. Und: ich habe mich nicht verletzt. Zugegeben: am Ende des Tages war ich schon ziemlich durch. Vom ewigen Bücken tat der Rücken weh, das kaputte rechte Knie tat sein übriges. Aber dafür, dass wir die Terrasse ohne fachkundige Anleitung aufgebaut haben, einfach so nach unseren eigenen Plänen, ist das schon ganz gut geworden. Abends mussten wir die Arbeiten dann aber beenden. Wir waren gerade damit beschäftigt, Müllsäcke an den Seitenwänden des Hochbeetes mit einem Klammertacker zu befestigen. Das Eintackern war schon relativ laut, das nachträgliche Korrigieren von nicht ganz fest sitzenden Klammern mit dem Hammer noch lauter. Das wollten wir den Nachbarn nicht noch länger zumuten, die nun zwei Tage viel Geduld mit uns gehabt haben.

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Bleibt nun also nur noch das Befestigen der restlichen Müllbeutel, das Auslegen von Kaninchendraht als Schutz gegen Maulwürfe und Wühlmäuse und schon kann der Riesenhaufen Erde, den wir überall auf dem Grundstück abgetragen haben, per Schubkarre ins Hochbeet verfrachtet werden. Dafür kann ich dann guten Gewissens wieder ein Workout schwänzen. 😉

Zwischenstand zum #GartenProjekt, Teil 2

Kurz bevor die Holzlieferung für Terrasse und Hochbeet kommt, hieß es erst einmal, den Platz soweit vorzubereiten, dass es dann auch gleich richtig losgehen kann. Den Kies habe ich von unserem großen Haufen auf dem Stellplatz in gut 90 Minuten zur Terrasse verfrachtet, nachdem ich dort erst einmal Unkrautvlies verlegt hatte. Jetzt kann es endlich losgehen!

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Ansonsten sieht es im Garten schon ganz toll aus. Die Rosen fangen gerade an zu blühen und selbst an unserem kleinen Kirschbaum entwickelt sich ganz langsam eine erste Frucht.

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Letzte Woche haben wir von einer lieben Nachbarin auch noch ganz viele Gemüse-Setzlinge bekommen, die sie von ihren Schülern mitgebracht hat. Die freuen sich immer, wenn sie welche los werden können – wir freuen uns, dass wir sie jetzt haben. Passt sich ja echt gut, dass ich ihm Rahmen unserer großen Garten-Aktion noch ein wenig Platz für ein kleines Beet eingeplant habe. Die machen sich da recht gut und scheinen sich auch sehr wohl zu fühlen.

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Wohlzufühlen scheinen sich auch meine Sukkulenten, die ich bei der Pflanzenbörse auf der Domäne Marienburg gekauft habe. Anfangs standen sie ja noch in ihren kleinen Töpfchen und regten sich nicht. Aber nachdem ich sie in einen großen Blumenkasten umgesetzt habe, fing zumindest eine an, fix eine ordentliche Blüte zu entwickeln. Und auch die anderen Pflanzen scheinen ganz gut zu gedeihen.

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