Archiv der Kategorie: Urban_Gardening

Zwischenstand zum #GartenProjekt, Teil 2

Kurz bevor die Holzlieferung für Terrasse und Hochbeet kommt, hieß es erst einmal, den Platz soweit vorzubereiten, dass es dann auch gleich richtig losgehen kann. Den Kies habe ich von unserem großen Haufen auf dem Stellplatz in gut 90 Minuten zur Terrasse verfrachtet, nachdem ich dort erst einmal Unkrautvlies verlegt hatte. Jetzt kann es endlich losgehen!

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Ansonsten sieht es im Garten schon ganz toll aus. Die Rosen fangen gerade an zu blühen und selbst an unserem kleinen Kirschbaum entwickelt sich ganz langsam eine erste Frucht.

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Letzte Woche haben wir von einer lieben Nachbarin auch noch ganz viele Gemüse-Setzlinge bekommen, die sie von ihren Schülern mitgebracht hat. Die freuen sich immer, wenn sie welche los werden können – wir freuen uns, dass wir sie jetzt haben. Passt sich ja echt gut, dass ich ihm Rahmen unserer großen Garten-Aktion noch ein wenig Platz für ein kleines Beet eingeplant habe. Die machen sich da recht gut und scheinen sich auch sehr wohl zu fühlen.

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Wohlzufühlen scheinen sich auch meine Sukkulenten, die ich bei der Pflanzenbörse auf der Domäne Marienburg gekauft habe. Anfangs standen sie ja noch in ihren kleinen Töpfchen und regten sich nicht. Aber nachdem ich sie in einen großen Blumenkasten umgesetzt habe, fing zumindest eine an, fix eine ordentliche Blüte zu entwickeln. Und auch die anderen Pflanzen scheinen ganz gut zu gedeihen.

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Zwischenstand zum #GartenProjekt

Wow, habe ich nicht erst vor kurzem geschrieben, wie toll es ist eine entspannte 60-km-Radtour zu machen und sich danach so fit zu fühlen, als wäre man nur mal kurz die Treppe hochgegangen? Das vergangene Wochenende hat mich Fitness-Level-technisch wieder auf den knallharten Boden der Tatsachen geholt. Sowohl am Freitag als auch am Samstag war mein letzter Wunsch am Abend: “Nur noch duschen und ab ins Bett!”. Zwischenstand zum #GartenProjekt weiterlesen

Gartentagebuch, Mai 2017

Was ist bloß aus mir geworden? Vor einigen Jahren hatten wir mal eine Eigentumswohnung. Unter deren Balkon befand sich ein etwa 5 x 2 Meter langer Beetstreifen, der von uns als Eigentümern zu beackern war. Was haben wir das gehasst und entsprechend so pflegeleichte Pflanzen da eingesetzt, wie es nur ging. Und um den Arbeitsaufwand möglichst klein zu halten, haben wir uns um unser kleines Stückchen Garten auch sehr stiefmütterlich gekümmert. Und heute? Heute grabe ich mich mit bloßen Händen durch den Garten, um hier und da noch ein kleines Pflänzchen einzusetzen. Vieles von dem, was ich pflanze wächst und gedeiht sogar. Von einem grünen Daumen will ich vielleicht nicht reden, aber wer mich von damals kennt, dürfte inzwischen sehr staunen.

Nicht zuletzt durch Michi nimmt die Gartengestaltung mehr Zeit in Anspruch als früher. Aber ich kann mich nicht beklagen, denn ich merke, dass das echt gut tut. Und so kam es sogar schon mal vor, dass man mich bei guten Freunden im Beet gesehen hat, wo ich stundenlang Unkraut gejätet habe. Gartenarbeit „erdet“ – im wahrsten Sinne des Wortes. Neben dem Radfahren ein weiterer Weg den so oft beschworenen „Flow“ zu kriegen.

Im letzten Jahr habe ich schon damit begonnen, ab und an mal ein paar Fotos von unseren Pflanzen zu machen, um zu dokumentieren, wie sie im Lauf der Zeit wachsen. Vor allem natürlich interessant bei unseren drei Bäumen. Mal sehen, wie die sich über die Jahre machen. Und da sich das Gärtnern jetzt doch als Hobby in meine Freizeit geschmuggelt hat, kann ich da ja auch einiges verbloggen.

Am vergangenen Sonntag waren wir auf der Domäne Marienburg. Dort findet Anfang Mai immer eine Pflanzenbörse statt, auf der Gärtner und Privatleute Pflanzen, Gartenwerkzeuge und Naturprodukte wie Honig verkaufen.

Hier haben wir schon im vergangenen Jahr einige Schnäppchen gemacht. Da das Wetter super mitgespielt hat und endlich mal ein wenig nach Frühling aussah, waren wir auch in diesem Jahr wieder dort und haben so einiges abgestaubt. Zum einen ein paar Erdbeerpflanzen, die es sich schon in unserem Hochbeet bequem gemacht haben. Außerdem ein paar Kräuter und Farne, die in unserem zukünftigen zweiten Hochbeet unterkommen sollen. Für den Innenbereich habe ich mir noch drei weitere Sukkulenten geholt, die ich demnächst mal dekorativ in einem Blumentopf anrichten möchte. Hier ein Foto unserer gesamten Beute:

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Am kommenden Samstag ist bei uns „Großkampftag“. Dann wird unser Garten extrem umgestaltet. Viele Bereiche, die jetzt noch mit Rasen bedeckt sind, sich aber blöd mähen lassen, werden wir auskoffern und mit Kies auffüllen. Aus der abgetragenen Erde werden wir ein weiteres Hochbeet machen, das eine Fläche von 12 m² einnehmen wird und 60 cm hoch ist. Das Hochbeet wird in einer U-Form angelegt, so dass im Mittelpunkt schön viel Platz für eine 4×3 m große Sonnenterrasse ist. Freitag bekommen wir die ganzen Materialien geliefert: 8 Tonnen Splitt, Holz für rund 1.000,- € und 400 Rasenkantensteine. Noch bin ich sehr optimistisch, dass wir das gut gewuppt bekommen. Grundsätzlich klingt das auch erst mal relativ einfach: mit einer Rasenschälmaschine lässt sich der Rasen unter der Grasnabe schneiden und dann wie beim Rollrasen zusammenrollen. Die Fläche darunter sollte durch das Messer der Schälmaschine eigentlich recht plan sein, so dass wir gut das Unkrautvlies verlegen und die Mähkanten setzen können. Soweit so gut. Vor der Menge von 8 Tonnen Splitt habe ich aber doch einen Mords-Respekt. Nach dem Tag brauche ich sicherlich nicht noch ins Fitness-Studio zu gehen…