Review: Fitbit Ionic

Das war mal ein feiner Zug von Fitbit: Michis Charge 2 hat eine Macke bekommen und war von einem Tag auf den nächsten nicht mehr benutzbar. Angebot von Fitbit: entweder eine neue Austausch-Charge-2 oder ein 50 %-Rabatt auf den Kauf eines neuen Trackers. Da konnte ich nicht widerstehen. Die Fitbit Ionic gibt es bei Amazon inzwischen für 227,- €. Bei Fitbit ist sie natürlich noch mit dem UVP von 299,- € gelistet. Für 149,- € konnte ich da ja wohl nichts falsch machen, oder? Review: Fitbit Ionic weiterlesen

Ich und mein Pedelec (2)

Gut eine Woche habe ich nun schon mein neues Rad und kann auf die ersten knapp 240 Kilometer zurückblicken. Nach ein wenig Nachjustieren ist das Rad jetzt auch so eingestellt, dass es sich angenehm fahren lässt. Der Lenker ist schön hoch eingestellt, so dass ich sehr aufrecht fahre. Komfortabel, auch wenn ich nun nicht mehr ganz so sportlich-ambitioniert wirken mag. Ich und mein Pedelec (2) weiterlesen

Ich und mein Pedelec (1)

Unser Aktiv-Urlaub auf der Mecklenburger Seenplatte führte ja zu meiner folgenschweren Entscheidung, dass mein nächstes Rad ein E-Bike werden sollte. Zuvor war ich sogar schon mal in einem Fahrradladen und hatte mich nach einem normalen Rad mit Riemenantrieb erkundigt. Das war allerdings nicht vorrätig. Was ein Glück! Nach dem Urlaub war aber klar: da kann ruhig was mit Motor her! Ich und mein Pedelec (1) weiterlesen

Urlaub im Osten, Part 4

Mit der Zeit stellte sich ein Nachteil unserer Unterkunft heraus, wenn man Fahrradurlaub machen will. Wie gesagt ist das Resort sehr abseits von allem in einem dichten Nadelwald gelegen. Und diese Handvoll Kilometer bis zu den nächsten Örtchen erweist sich auf Dauer bei Radtouren als noch monotoner als ohnehin schon. Wenn man jedes Mal – egal was für eine Radtour man auch plant – immer erst eine halbe Stunde lang durch Wald und kleine verschlafene Siedlungen fahren muss, dann geht einem das schon nach kurzer Zeit auf den Senkel. Wie gut, dass in den Folgetagen das Wetter nicht mehr ganz so gut mitgespielt hat oder wir uns mit anderen Aktivitäten zu helfen wussten. Urlaub im Osten, Part 4 weiterlesen

Urlaub im Osten, Part 3

Die Musik von a-ha klang uns fast noch in den Ohren, da sind wir am Samstagvormittag von Dresden aus aufgebrochen an den Drewitzer See auf der Mecklenburger Seenplatte. Obwohl uns die Fahrt einmal dicht an Berlin herumführte, war die Reise doch relativ entspannt.

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Bei der Ankunft im Ferienresort gab es erst mal leichte Differenzen. Michi hatte den Aufenthalt ohne Frühstück gebucht, dann aber eine Buchungsbestätigung mit Frühstück erhalten – zum Preis von “mit ohne Frühstück”. Das hatten wir schwarz auf weiß. Also ließen wir es doch einfach mal drauf ankommen, schließlich hätte das Frühstück mit 15,- € p. P. und Tag so schon fast die Hälfte der Gesamtkosten betragen. Nach Rücksprache mit dem Manager haben wir uns darauf geeinigt, dass eine Person das Frühstück zahlt, die andere nicht. Somit also 15,- € für beide zusammen. Das war okay. Dumm nur, dass wir uns für unser Ferienhaus in der Zwischenzeit schon Frühstückssachen im Supermarkt gekauft hatten. Schließlich war Samstagnachmittag und wir wollten nicht riskieren ohne Frühstück dazustehen. Urlaub im Osten, Part 3 weiterlesen

Urlaub im Osten, Part 2

Die Ankunft in Dresden war teils sehr entspannt. Da Michi jahrelang in Dresden gelebt hat, kannte sie natürlich alle Ecken auswendig. Der Weg zum Hotel war ein Klacks für sie, zumal das quasi direkt neben dem Zwinger liegt. Und da haben wir auch schon ein kleines Problemchen: im Januar hatte sie das Superior-Zimmer gebucht, mit der Bitte für uns ein Zimmer mit Blick auf den Zwinger zu reservieren. Was uns dann beim Aufziehen der Vorhänge im Hotelzimmer begrüßte, war dieser Anblick:

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Urlaub im Osten, Part 1

Hiermit melde ich mich offiziell zurück aus dem zweiwöchigen Urlaub in den “neuen Bundesländern”. Klingt doof: “im schönen Sachsen und in Meck-Pomm” klingt doch viel sympathischer. Und auch wenn Politik hier im Blog eigentlich nichts zu suchen hat, trotzdem so viel: alle Sachsen mit den idiotischen Nazis gleichzusetzen, die momentan durch Chemnitz marodieren und bundesweit die Schlagzeilen beherrschen wird dem schönen Bundesland nicht gerecht – und seinen vielen sympathischen Bürgern ebenso wenig. Hashtag #wirsindmehr. Ich habe zumindest bei all meinen Reisen in den letzten Jahren durchweg sympathische Menschen kennengelernt. Das bezieht sich nicht nur auf die “Schwiegerfamilie in spe”. Urlaub im Osten, Part 1 weiterlesen

Lieblingsplatz aus luftiger Höhe

Erst vor wenigen Tagen habe ich hier im Blog ein Foto gepostet von einem meiner Lieblingsplätze bei uns in der Gegend. Auf meiner Routine-Strecke für die schnellen 20 Kilometer mit dem Fahrrad liegt zwischen den beiden Dörfern Klein Escherde und Heyersum eine einsame Bank. Schön gelegen, da sie auf einer kleinen Anhöhe steht und bei gutem Wetter einen wunderbaren Blick bis nach Hannover ermöglicht. Am vergangenen Samstag hat die Sonne ja mal wieder so richtig geknallt. Um 10:30 Uhr machte ich mich auf in Richtung Baumarkt, da zeigte das Thermometer bereits 30°C! Somit war klar: eine richtig lange Radtour ist bei einem solchen Wetter eher eine Gefährdung für die Gesundheit. Lieblingsplatz aus luftiger Höhe weiterlesen

Blutmond

Am vergangen Freitag gab es ja mal wieder einen „Event, you can’t afford to miss“: die totale Mondfinsternis, inklusive Blutmond! Nachdem wir mit der obligatorischen Arbeit im Garten irgendwann so gegen 21:30 Uhr fertig waren, habe ich mich auf den Weg gemacht, um ein schönes Plätzchen für die Mond-Beobachtung zu finden.

Mein Weg führte mich einmal mehr durch unsere Feldmark, vorbei an frisch gemähten Getreidefeldern. Immer wieder habe ich auf die Star-Walk-App geschaut, um die Position des Mondes anzeigen zu lassen. „So langsam müsste er doch mal aufgehen, auch wenn da hinten am Horizont ein paar Hügel sind.“ Und so spazierte ich eine ziemlich große Runde, viel mehr als eigentlich geplant. Unser Dorf hatte ich schon lange hinter mir gelassen und konnte ein schönes Abendrot bestaunen.

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Als es so allmählich dunkler wurde und mir mein Kumpel Phil aus Berlin mitgeteilt hat, dass er „IHN“ schon sieht, hielt ich kurz inne, hörte dann etwa 200 Meter entfernt auch gerade einen erfreuten Ausruf und sah dann endlich auch am Himmel den Mond. Der Lump war schon längst aufgegangen, aber wegen der Helligkeit noch nicht sichtbar. Merke: bei Mondfinsternis ist der Mond ziemlich finster. Nun denn, da war er also:

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Und während sich so mitten in der einsamen Feldmark stand (mal abgesehen von der vierköpfigen Familie, die ein paar hundert Meter weiter zu hören war), habe ich es einfach genossen dort zu stehen, den Mond anzuglotzen, mit Phil zu chatten und den nächtlichen Geräuschen des Feldes zu lauschen. Natürlich habe ich auch die ISS noch mal gesehen, die ich schon bei einem Überflug am Tag zuvor gesehen hatte. Zuvor hieß es im Radio, man könne sie noch viel toller sehen, weil der Mond ja nicht so strahlen würde. Hmmm. Sah eigentlich aus wie immer. Trotzdem immer wieder beeindruckend, wenn sie da so hell leuchtend ihre Runden über einen hinweg zieht. Am Vortag hatte ich mir per Internet noch mal bestätigen lassen, dass ich sie tatsächlich gesehen habe und nicht etwa einem Flugzeug aufgesessen bin. Echt beeindruckend zu sehen, wie weit die ISS sichtbar ist. Im Internet konnte ich etwa sehen, dass die Raumstation in dem Moment, wo sie für mich fast am östlichen Horizont verschwunden war, bereits über der Grenze von Polen und Weißrussland war!

Natürlich wollte ich mir dieses Naturschauspiel nicht ohne meine Kamera anschauen. Die kommt eh selten genug zum Einsatz, seitdem man das Handy immer und überall dabei hat, um schnelle Schnappschüsse zu machen. Diesmal also wieder die gute, alte 12fach-Zoom-Kamera im Anschlag. Leider kam die bei der Dunkelheit schnell an ihre Grenzen. Ich habe zwar viel mit Belichtungszeit, ISO-Wert und manuellem Fokus herumgespielt, aber so ein richtig tolles Ergebnis habe ich leider nicht herausbekommen.

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Egal: dabei sein ist alles! Die Atmosphäre dort auf dem Feld. Und wenn ich die Stimmen aus der Ferne ja auch als störend hätte empfinden können, war ich eher angetan, dass die Kids ihren Papa mit Fragen überhäuft haben, die ich zwar nicht verstanden habe, aber schön war es trotzdem. 😉

Eine ganz besondere Atmosphäre hat auch geherrscht, als ich auf den dunklen Feldwegen wieder in Richtung zuhause gewandert bin. Ich habe ganz bewusst auf das Licht meines Smartphones verzichtet. So fühlte ich mich der Natur noch ein wenig näher, auch wenn das dann schon unheimlich war wenn man im Gras neben sich ein Geräusch hört, dass nicht gerade auf eine Spitzmaus, sondern eher etwas vom Format eines Hasen oder Waschbären schließen lässt. Als ich dann wieder zu uns nach Hause gekommen bin, hatte Schnupsi sich ein Lager auf unserem Sonnendeck errichtet: die Klappmatratzen lagen auf der Lounge und Michi war in eine kuschelige Decke eingewickelt. Gemeinsam haben wir dann bis weit nach Mitternacht im Garten gelegen und in die Sterne geschaut. Ich habe sogar zwei Sternschnuppen gesehen. Mal sehen, wie das im nächsten Monat aussieht, wenn die Perseiden kommen und wir im Lichtschutzgebiet am Drewitzsee sind…

Ach ja, und dann hat mir der Phil ja noch unbewusst geholfen mein Handy wiederzufinden! Als ich da so mit Kamera und Stativ auf einem Feldweg am herumwerkeln war, auf dem Boden saß, da ist mir wohl mein Handy aus der Hosentasche gefallen und auf einem Büschel Stroh gelandet, so dass ich es nicht gemerkt habe. Als ich dann weiterspaziert bin und nach gut 20 Metern gemerkt habe, dass die Hose nicht mehr so schwer hängt, wie sie eigentlich hängen sollte, habe ich den Verlust bemerkt. Mist! Es war arschdunkel (der Mond hat mich ja auch im Stich gelassen) und ich stand mitten in der Walachei. Nachdem ich eine Weile im Gras herumgesucht hatte, bemerkte ich ein schwaches Blinken. Es war die Benachrichtigungs-LED meines Handys, weil mir Phil noch eine WhatsApp geschickt hatte. Yay, vielen Dank dafür, werter Freund! 🙂

Liebes Fitnesstagebuch, Ende Juli 2018

Der Monat war geprägt von vielen anderen Dingen, aber nicht vom Sport. Zu Beginn des Monats hatten wir Michis Eltern und ihre quirlige Nichte zu Besuch und haben uns großteils der Neugestaltung unseres Gartens gewidmet. Zum Radfahren bin ich nach all der Schipperei nicht mehr gekommen bzw. fehlte nach der Knochenarbeit die Lust, sich auch noch auf das Rad zu schwingen. Momentan drücken Temperaturen von bis zu 35°C auch ein wenig auf die Motivation, wobei ich ja eigentlich gerade bei solchen Temperaturen am liebsten unterwegs bin. Auch wenn man sich körperlich betätigt, profitiert der Körper vom Fahrtwind, so dass es sich im Radsattel besser aushalten lässt als auf der Sonnenliege.

Gestern nun habe ich mich am 26. Tag des Monats zumindest das zweite Mal im Juli aufs Rad gesetzt – trotz 34°C. Und es war mal wieder eine Wohltat. Michi hat noch viel mehr als ich selbst gemerkt, wie unausgeglichen ich bin wenn ich wochenlang keinen Sport mache. Wäre ich nicht von selbst gefahren, hätte sie mich gestern Abend von sich aus noch mal “auf die Reise” geschickt. Und, ja: es hat richtig gut getan sich zu bewegen. Anders zu bewegen. Zwar habe ich bei der ganzen Kies-Schipperei im Garten jeden Tag ein wenig mehr gemerkt, dass es weniger anstrengt und ich immer mehr Kraft aufbaue. Aber die Ausdauer ist dabei ziemlich auf der Strecke geblieben. Und so war ich zwar gestern nach 40 Kilometern nicht am Ende meiner Kräfte, konnte aber immerhin sagen “Jetzt ist auch mal gut.” So viel gute Selbsteinschätzung hätte ich mir nicht zugetraut. 😉

Endlich bin ich mal wieder durch “meinen Hood” gefahren, meine seit Jahren bestehende “Feierabend-Route”. Die ist 20 Kilometer lang und sehr entspannend, da nur wenige Meter davon auf einer von Autos befahrenen Straße gefahren werden müssen. Endlich mal wieder zwischen Klein Escherde und Heyersum den Blick in Richtung Heimat genießen, hinweg über frisch abgeerntete goldene Felder.

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Und weil ich so gut drin war, mich von Beginn an auch nicht großartig angestrengt habe und auch bei leichten Steigungen in den niedrigsten Gang geschaltet habe, bin ich noch ein wenig weiter gefahren. Von Nordstemmen über Burgstemmen in Richtung Elze, dann weiter Richtung Sorsum und Wittenburg. Das könnte durchaus auch eine regelmäßigere Tour sein, wenn ich nach Feierabend mal zwei statt nur einer Stunde Zeit mitbringe. Die Strecke fahre ich inzwischen auch wie im Schlaf.

Mal sehen, vielleicht nutze ich die kühleren Abendstunden heute noch mal für eine entspannte Radtour im Sonnenuntergang. Mein Tourenrad hat ja seit gut zwei Jahren eine tolle Lichtanlage, die noch nie so richtig gefordert wurde…