Mein neues Projekt

So langsam wird es mal Zeit, hier ein wenig von meinem neuen ominösen Projekt preiszugeben, auch wenn es noch lange nicht „am Start“ ist. Dennoch: ein wenig in die Karten gucken lassen möchte ich Euch schon.

Und ganz abgesehen davon möchte ich hier auch einfach ein paar meiner Bemühungen für mich selbst festhalten, damit ich mich später daran erinnern kann, wie mühsam die ersten Schritte doch gewesen sind.

In den vergangenen Jahren bin ich immer mehr zum YouTube-Konsumenten geworden. Habe ich mich früher schon vom Filmgucker zum Seriengucker entwickelt, weil es einfach nicht so viel Zeit auf einmal bindet, bin ich inzwischen bei gut konsumierbaren YouTube-Videos angekommen, die hier und da gern mal ein Stündchen Zeit vertreiben, ohne sich gleich auf zig Staffeln festlegen zu müssen.

Immer öfter bin ich dabei auch bei diversen Kanälen hängen geblieben, bei denen es ums Radfahren geht (sollte nicht unbedingt verwundern…). Am interessantesten fand ich dabei die „Road-Movies“, also die Filme, in denen uns Radler mit auf ihre Touren nehmen und diese schön bebildern.

Und irgendwann landet man dann bei einem Kanal, der relativ erfolgreich ist und denkt sich: „Was der kann, das kann ich auch – nur besser.“ So viel Selbstbewusstsein sollte man ab und zu schon mal an den Tag legen dürfen.

Ergo: ich werde einen eigenen YouTube-Kanal starten, auf dem sich alles um das Thema Radfahren dreht. Wer meine Liebe zu Gadgets und Fitness-Apps hier im Blog schon erahnen konnte, kann sicher sein, dass auch diese Themen auf meinem Kanal eine wichtige Rolle spielen werden.

Und warum jetzt YouTube?!

Eigentlich gibt es zwei Gründe, warum ich das mache: zum einen möchte ich mich selbst damit motiveren, vielleicht mal meine „ausgeradelten Pfade“ zu verlassen und neue Routen für mich zu entdecken.

Zum anderen habe ich in den vergangenen Jahren so viele Erfahrungen gesammelt – ja, und auch Fehler gemacht – die ich gerne weitergeben möchte. Wer mich kennt, der weiß, dass ich inhaltlich nichts für den Profi-Biker bieten werde, ebenso wenig wie für den waghalsigen Downhill-Spezialisten. Aber einer der wichtigsten Tipps, den es immer sowohl bei YouTube-Kanälen als auch bei Podcasts oder Blogs zu hören gibt: je mehr „Nische“ desto besser. Ergo wird sich mein Kanal eher an den Radler mittleren Alters richten, der eher aus Lust und Laune fährt und weniger, um Kilometer zu reißen.

Da ich mich schon immer, egal ob beruflich oder privat, als ziemlicher „Erklärbär“ erwiesen habe, bin ich mir auch sicher, dass ich meine Wissens-Inhalte unterhaltsam und trotzdem verständlich darbieten kann.

Step by Step

Zu allererst habe ich mir ein Buch besorgt, dass mich mit dem wichtigsten Rüstzeug für mein neues Projekt ausstattet:

Leider musste ich feststellen, dass sich dieses Buch echt an den absolut blutigen Anfänger richtet, der noch nicht mal einen Plan hat, mit was für Inhalten er sich beschäftigen mag. Zudem kam mir auch zu oft der Tipp „Schau mal wie es die YouTube-Stars machen und orientier Dich an denen“. Aha, wäre ich selbst nicht drauf gekommen.

Egal, auch wenn vieles schon bekannt war, konnte ich doch noch ein wenig mitnehmen, wie ich meine Videos optimal für YouTube vorbereite und sie dort dann auch gut auffindbar mache. Als einen Fehlkauf würde ich das Buch deswegen nicht bezeichnen.

Ein Muss: eine neue Kamera

Dass ich keine Videos per Smartphone aufnehmen will, ist ja wohl selbstverständlich! Ein wenig Anspruch an mich selbst habe ich da schon. Also musste eine Action-Cam gekauft werden. Bei dem Schlagwort kommt man natürlich nicht am Markenname „GoPro“ vorbei. Um beim Filmen möglichst große Flexibilität zu haben, habe ich mich für die GoPro Max entschieden. Mit ihr kann man 360°-Aufnahmen machen und muss sich dann erst in der Nachbearbeitung darüber Gedanken machen, welchen Blickwinkel man denn eigentlich haben möchte. So etwas kann bei gewissen Aufnahmen sehr von Vorteil sein. Wenn ich etwa meine Pedale während der Fahr filmen möchte, brauche ich die Kamera nur per Selfie-Stick auf Fußhöhe zu senken. Da ich nicht dafür sorgen muss, dass das Objektiv auch haargenau das Tretlager im Blick hat, kann ich trotzdem (halbwegs) aufmerksam radfahren. In der Nachbearbeitung wird dann der richtige Blickwinkel ausgesucht und als Video abgespeichert.

Schon immer war ich ein großer Freund von 360°-Fotos, die man sich dann entweder per VR-Brille ansehen kann oder in denen man im Browser dann per Maus den Blickwinkel ändern kann. Musste ich dafür immer mit dem Smartphone möglichst genau auf einer Stelle stehenbleiben, während ich ein Dutzend Einzelfotos machen musste, halte ich nun die Kamera nur kurz nach oben und erhalte ein lupenreines 360°-Foto, das weit besser ist als alles, was ich mit dem Smartphone so hinbekommen habe.

Morgen gibt es dann ein paar Infos zum Thema Ton und Nachbearbeitung per Videoschnitt…

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