Archiv der Kategorie: Fitness

Liebes Fitness-Tagebuch, Mitte Januar 2018

Mit guten Vorsätzen bin ich in das neue Jahr gestartet: mehr Sport, bewusster essen. Die ersten beiden Wochen liefen schon mal recht vielversprechend, wenn auch nicht perfekt.

Den Neujahrstag nutzte ich für einen ausgiebigen Spaziergang von 12 Kilometern. Gut für mein Fitbit-Schrittziel. Und jetzt, zur Mitte des Monats, kann ich zumindest schon mal verkünden, dass ich es schon sechsmal ins Fitness-Studio geschafft habe, allein diese Woche dreimal. Dafür, dass der letzte Besuch Ende Oktober war, ist das schon eine Steigerung um Trillionen Prozent. Mittlerweile hat sich das Thema Muskelkater auch wieder erledigt. Man kommt doch recht schnell wieder rein. Bei den ersten beiden Besuchen habe ich es eher ruhig angehen lassen und ein wenig für die Muskelausdauer getan, indem ich an jedem Gerät in direkter Folge drei Durchgänge gemacht habe. Jetzt komme ich so langsam wieder zum Muskelaufbau, wo ich in den Trainingseinheiten zwischen den drei Durchgängen immer die Geräte wechsel. Dafür kann man dann schon wieder ein wenig mehr Gewicht auf die Schippe packen. Was die Länge der Trainingseinheiten angeht, belasse ich es momentan bei einer Stunde, dann bin ich ausgepumpt. Wobei ich dazu sagen muss, dass ich bei den letzten Besuchen jeweils 30 Minuten auf dem Ergometer gepowert habe, weil es einfach mehr Kalorien verbrennt als das Muskeltraining. Kann aber ja nicht der Sinn der Sache sein, schließlich könnte ich zuhause beim „Heimtrainern“ nebenbei wunderbar netflixen, also sollte ich im Studio schon hauptsächlich was mit den anderen Geräten machen. Gleitzeit sei Dank kann ich momentan dank des frühen Arbeitsbeginns auch früh Feierabend machen, entsprechend sieht es dann auch – trotz der vielen „Neujahrsvorsatzdullis“ anfangs gerne mal so aus:

Beim Thema Radfahren kann ich immerhin vermelden, dass ich dieses Jahr schon über 50 Kilometer gerissen habe und somit mein Ziel von 2.500 km fest im Blick habe. Im letzten Jahr ging es erst im Februar los. Aber während im Sommer das tollste Gefühl das “Ausgepowertsein” ist, wird es in der Winterzeit doch noch von der heißen Dusche getoppt, die meine – im wahrsten Sinne des Wortes – arschkalten Po-Backen wieder auf aushaltbare Temperaturen bringt. Mein Schnupsi hat mir letztens einen coolen Loopschal geschenkt, der variabel getragen werden kann und in der kalten Jahreszeit perfekt dafür sorgt, dass der kalte Fahrtwind nicht an Hals und Ohren ran kommt.

Aktuell spiele ich auch mit dem Gedanken, mein Fitness-Studio zu wechseln. So richtig zufrieden bin ich mit meinem jetzigen schon lange nicht. Leider sieht man nirgend, wo die Mitgliedsgebühren investiert werden. Da gibt es in Hildesheim einige attraktivere Alternativen. Oder vielleicht warte ich bis zum Sommer, wenn ich mein neues Büro mitten in Hannovers City beziehe?! Aber wie ist es dann mit Sport am Wochenende? Und mache ich da überhaupt etwas im Fitness-Studio, oder sitze ich nicht am Wochenende viel eher auf dem Fahrrad? Fragen über Fragen. Es bleibt spannend. 🙂

Liebes Fitness-Tagebuch, Mitte November 2017

Hui! Da kriege ich ja doch schnell ein schlechtes Gewissen: der letzte „Liebes Fitness-Tagebuch“-Eintrag ist aus dem August! In den letzten Wochen habe ich es echt schleifen lassen. Das Wetter war zu schlecht, um mich entspannt aufs Rad zu setzen, aber ins Fitness-Studio habe ich es auch nie geschafft. Ich hatte zwar lange Zeit in guter Hoffnung und mit besten Vorsätzen meine Sporttasche im Kofferraum – nach einigen Wochen musste diese aber wieder unverrichteter Dinge entnommen werden, weil der Kofferraum anderweitig benötigt wurde. Ich habe es echt versucht, habe mich aber auch zugegebenermaßen leicht von Dingen wie gesperrten Straßen oder Staus vom Feierabend-Sport abbringen lassen. Immerhin habe ich in den vergangenen Wochen schon ein paar Mal auf dem Heimtrainer gesessen und beispielsweise die Serie „Der Nebel“ bei Netflix geschaut. Momentan erleichtert mir die Serien-Version von „Ohne Limit“ das Strampeln auf den Indoor-Pedalen.

In der letzten Woche gab es dann das absolute Debakel: Michis Eltern waren zu Besuch. Das ist ja ganz und gar nicht schlimm, sind ja wirklich liebenswerte Menschen. Aber wenn Besuch im Haus ist, kann ich mich natürlich nicht einfach auf den Heimtrainer setzen. Und ganz fatal: der werte Besuch kann auch noch in der Küche zaubern und hat uns mit vielen Leckereien „ganz wie bei Muttern“ (im wahrsten Sinne des Wortes) verwöhnt. Naja, und der Besuch beim Italiener war auch eher so ein Handkantenschlag gegen unsere momentanen „Low-Carb“-Bemühungen.

Gib mir mal bitte jemand einen Arschtritt. Auch heute wollte ich guter Dinge von der Arbeit direkt zum Sport fahren. Da ich aber gestern arg spät im Bett war, wenig Schlaf hatte und mir schon beim Fahren fast die Augen zugefallen wären, habe ich dann doch einen Umweg über das heimische Bettchen gemacht – und bin dann natürlich auch erst mal dort geblieben. Momentan ist das schon ein echtes Highlight wenn mein Schrittzähler auf mein 6.000-Schritte-Ziel kommt. Und das ist ja eigentlich richtig wenig.

Mal sehen wie es weitergeht: morgen wollen wir uns mit den Kollegen im Büro Pizza bestellen. Beste Aussichten für einen sportlichen Tag…:-/

Liebes Fitness-Tagebuch, Ende August 2017

Der Blick auf die Waage verrät mir, dass der Wiedereinstieg ins Training dringend nötig ist. Dass ich während des Besuchs von Michis Family nicht groß zum Sporteln gekommen bin, ist eine Sache. Dass ich es aber auch beim Grillen und beim Besuch beim Griechen mit dem Essen übertrieben habe, verrät mir die Digitalanzeige, die seit Monaten das erste Mal wieder eine Acht vorne anzeigt. Die stand noch nicht mal nach dem letzten All-Inklusive-Urlaub da! Liebes Fitness-Tagebuch, Ende August 2017 weiterlesen

Liebes Fitness-Tagebuch, Anfang August 2017

Das war mal wieder eine Woche. Irgendwie hat es immer so überhaupt nicht gepasst. Mal war das Wetter zu doof zum Radfahren, mal hatte ich den guten Vorsatz, endlich mal wieder im Fitness.Studio vorbeizuschauen. Aber dann? Dann stand ich mitten im Stau, in der Anreisewelle zum M’era Luna-Festival in Hildesheim. Dummerweise mussten die auch noch alle an meiner Abfahrt runter, so dass ich auch abseits der Autobahn gleich im nächsten Stau gestanden hätte. Stattdessen bin ich dann frustriert bis zur Abfahrt Hildesheimer Börde gefahren, um mich dann über die Dörfer nach Hause durchzuschlagen. Liebes Fitness-Tagebuch, Anfang August 2017 weiterlesen

Liebes Fitness-Tagebuch, Juli 2017, Teil 2

Ein wenig ärgerlich ist es schon, es nagt an mir: 200 Kilometer auf dem Rad in einer Woche, das war mein Ziel. Ein halbwegs gefülltes Stundenkonto, Gleitzeit und gutes Wetter haben es zugelassen, dass ich in der letzten Woche ein paar Mal auf dem Rad sitzen konnte. In Strava habe ich ganz ambitioniert zum ersten Mal ein Wochenziel eingetragen. Mein Ziel für das Jahr sind 2.500 Kilometer. 200 Kilometer in einer Woche sollten es jetzt zusätzlich als kleine Motivationsspritze sein. Liebes Fitness-Tagebuch, Juli 2017, Teil 2 weiterlesen

Liebes Fitness-Tagebuch, Juni 2017

Momentan bleibt leider viel zu wenig Zeit, um mit dem Rad zu fahren. Zwar ist das Wetter oftmals ganz gut, aber entweder sind wir unterwegs oder es gibt was im Garten zu schaffen. Außerdem hat mich in der letzten Woche eine leichte Erkältung von sportlichen Glanztaten abgehalten. Da war ich schon froh, dass ich am Pfingstmontag zumindest ein kleines 25-Kilometer-Ründchen drehen konnte.

Zwar will ich hier ja auch ein wenig von meinen Radtouren berichten und diese möglichst auch mit Fotos bebildern, nur dummerweise fahre ich dann meistens meinen Stiefel und denke in den Momenten, die ein Foto wert wären, nicht daran, abzusteigen, das Handy aus der Halterung zu nehmen, zu knipsen und es dann wieder zu befestigen. Stattdessen radel ich dann meist einfach weiter. Als ich am Montag an dem kleinen Hügel bei Wittenburg vorbeigekommen bin, musste ich dann doch mal anhalten. Der Klatschmohn blüht gerade so schön, dass ich auch schon an anderer Stelle kurz angehalten habe, um ein Foto zu machen. Hier und da finden sich die roten Blumen ja am Wegesrand von Landstraßen. Als ich aber auf besagtem Hügel war, war ich ziemlich baff: so eine Blütenpracht habe ich bei meinen Touren bisher noch nicht gesehen.

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Der Rest der Tour war sehr entspannt. Da ich immer noch Halsschmerzen hatte wollte ich meinem Körper nicht zuviel zumuten und habe penibel darauf geachtet, dass selbst bei Bergauf-Fahrten der Puls nicht über 130 bpm ging. Entsprechend ausgeruht bin ich dann auch wieder zuhause angekommen. War schön mal wieder ein wenig durch die Gegend zu gurken.

Immerhin schaffe ich es momentan recht regelmäßig knapp eine halbe Stunde auf meine Hantelbank. Damit ich nicht ganz einroste. 😉

Mein neues Spielzeug

Damit nicht nur ich ein wenig für die Fitness mache, sondern auch andere Leute sich in ihrem Job fit halten können, habe ich mein neuestes Spielzeug mit der Post bestellt: eine Hantelbank. 26 Kilo bringt das gute Stück auf die Waage. Der Postbote hat sich bedankt. Kurz zuvor wurde mir schon ein Hantel-Set geliefert. Ein kleines Köfferchen, das es allerdings in sich hat. Auf den ersten Blick sieht es fast aus wie ein Werkzeugkoffer für Bohrmaschinen. Dass da 18 16 Kilo auf Hantelscheiben und zwei 2-Kilo-Hanteln drin sind, merkt man erst, wenn man das gute Stück hoch hebt. Unsere Postbotin sagte bei der Lieferung entsprechen auch: ”Gut, dass Sie zuhause sind. Ich hätte das Teil nicht wieder zum Auto geschleppt.”

Nun denn, jetzt steht in meinem Arbeitszimmer also eine Hantelbank mit zwei Kurz- und einer Langhantelstange. Das Gästebett soll bald verkauft werden, dann kann ich mir die Ecke noch ein wenig besser einrichten. Aber schon jetzt merke ich, dass das regelmäßige Training sich bezahlt macht. Am Dienstag war ich das erste Mal nach einer ganzen Weile wieder im Fitness-Studio. Und – oh Wunder – ich konnte bei vielen Geräten ordentlich mehr Gewicht auflegen als bisher.

Mit meinem Starter-Set an Gewichten komme ich jetzt an meine Grenzen, so dass ich bald schweren Nachschub besorgen muss. Aber ich habe unserer Postbotin schon versprochen: “Wenn ich da noch Gewichte dazu kaufen will, dann hole ich mir die selbst. Dann brauchen Sie die nicht zu schleppen.” 🙂

P.S.: Fotos reiche ich mal nach, wenn die Fitness-Ecke hier so aussieht, wie ich sie mir vorstelle.

Trainingstagebuch, Anfang Mai 2017

Schon wieder habe ich mich eine ganze Weile nicht gemeldet. In den letzten Wochen hatte mir ein Trauerfall ziemlich aufs Gemüt geschlagen und mich psychisch schachmatt gesetzt, obwohl ich körperlich eigentlich topfit war. Schon komisch. Sowas habe ich noch nie erlebt: dass die Seele sich echt mal zu Wort meldet und darum bittet, eine Auszeit zu haben. Die hat sie dann auch bekommen, zum Glück auch mit Unterstützung meiner Vorgesetzten, die für mein Fehlen vollstes Verständnis gezeigt hat. So war ich also eine ganze Weile lang arbeitsunfähig, obwohl es dem Körper ja eigentlich ganz gut ging. Um auch das Köpfchen wieder halbwegs auf Höhe zu bekommen, habe ich die freie Zeit dann viel für Radtouren genutzt. In der vorletzten Woche bin ich somit auf über 200 Kilometer Strecke gekommen, obwohl das Wetter oftmals noch ziemlich biestig und kalt war. Auf meiner schönsten Tour, die mich endlich mal wieder in unbekannte Gefilde geführt hat, ist dann auch dieser Schnappschuss entstanden. Da hatte ich schon 50 Kilometer in den Knochen. Da ich an diesem Tag aber sehr entspannt gefahren bin, war der Erschöpfungslevel echt so, als wäre ich nur gerade drei Etagen hoch gegangen. Was es doch ausmacht, wenn man dafür sorgt, dass der Puls sich auf maximal 130 bpm erhöht.

In der vergangenen Woche war ich dann nicht ganz so fleißig und habe mehr Zeit in die Radpflege als ins Radfahren invenstiert. Aber wenn das Wetter jetzt milder bleibt, geht da in den kommenden Tagen sicher noch ein wenig.

Zumindest an diesem und dem nächsten Samstag ist für ordentliches Workout gesorgt. Heute bestand es daraus, tonnenweise Zement und Pflastersteine aus dem Baumarkt zu holen. Bald geht es los mit unserem großen Gartenprojekt, das meinen Kopf in den letzten Wochen gut von traurigen Gedanken abgelenkt hat. Aber da gibt es morgen noch mal einen genaueren Artikel zu.

Lebenszeichen

Eine ganze Weile war es hier ziemlich still. Das hat einen guten und einen schrecklichen Grund. Zumindest den guten Grund will ich ruhig verraten: wir waren im Urlaub, haben es uns zwei Wochen lang auf Fuerteventura gut gehen lassen.

Ein Hotel mitten in den Dünen, das zu langen Spaziergängen auf und ab eingeladen hat, so dass ich allein durch das ewige Erklimmen der Dünen mein Etagen-Ziel bei Fitbit um ein Vielfaches übertroffen habe.

Vom Urlaub werde ich sicherlich noch einmal in aller Ruhe berichten. Ruhe, die ich momentan leider nicht habe. Nur so viel: ich habe einige Dinge zum ersten Mal in meinem Leben gemacht. Das Komischste: ich habe auf einem Vulkan getanzt.

Zum anderen bin ich zum allerersten Mal in meinem Leben 30 Minuten am Stück gelaufen. Das habe ich selbst zu Schulzeiten nicht geschafft, ohne nach wenigen Minuten zusammenzuklappen. Zurück in Deutschland habe ich mir dann Laufschuhe gekauft und heute meine allererste Jogging-Runde gedreht. Okay, sie war nur knapp über zwei Kilometer, aber immerhin. Kleinvieh macht auch Mist. Außerdem habe ich mir dann auch noch was „Kleines“ gegönnt in Sachen Fitness, das ich hier demnächst auch mal vorstellen werde.