Archiv der Kategorie: Erlebtes

The Wolf of Wall Street ;-)

“Über Geld redet man nicht” sagt der Volksmund. Und Recht hat er, deswegen habe ich dieses Thema, das mich persönlich seit einigen Monaten sehr beschäftigt bisher aus diesem Blog fern gehalten. Kurzum: ich spekuliere an der Börse. Weitere Details dazu wird es an dieser Stelle hier nicht zu lesen geben.

Nachdem ich nun schon Aktionär bin, konnte ich mich ja auch mal grundlegend mit dem Thema beschäftigen. Die VHS Hannover hat am vergangenen Wochenende einen zweitägigen Kurs “Erfolgreich Aktien kaufen” angeboten. Auch wenn wir uns sicherlich alle einig sind, dass das erfolgreiche Aktien *verkaufen* noch wichtiger ist, habe ich Samstag und Sonntag wissbegierig die Schulbank gedrückt. The Wolf of Wall Street 😉 weiterlesen

Ein Tag am Timmendorfer Strand

Wenn das Wetter nicht so richtig mitspielen will, dann muss man sich eben Alternativen suchen, bei denen man auch bei Regenwetter noch was erlebt. Ein Ausflugstag an den Timmendorfer Strand war für uns gesetzt, schließlich waren es mit dem Auto gerade mal 20 Minuten von der Ferienwohnung bis an die Ostsee. Wie gut, dass es dort mit dem SeaLife ein nettes Alternativprogramm bei Schlechtwetter gibt. (Und diesmal waren wir wirklich in Timmendorf!) Ein Tag am Timmendorfer Strand weiterlesen

o. B.- die schönsten Buchstaben der Welt

Es ist jedes Jahr das Gleiche. Immer schwanke ich zwischen einem „Gott, das ist jetzt aber schon sehr persönlich, was Du da schreiben willst“ und einem „Ja und? Wenn ich mein Glück doch in die Welt hinausschreien will, dann soll es doch ruhig jeder lesen. Da schreiben andere Menschen noch viel persönlichere Dinge in dieses Internetz.“

Warum also „o.B.“ für mich die schönsten Buchstaben der Welt sind? Ganz einfach: weil sie für „ohne Befund“ stehen. Und das sagt nicht mehr und nicht weniger aus, als dass meine Krebsnachsorge ohne Sorge geblieben ist. Nun bin ich den fiesen Teufel Krebs schon 12 Jahre los. Jedes Jahr bin ich schon Tage, teils Wochen vor der Untersuchung innerlich so angespannt, das es mir schwer fällt, mir Gedanken für die Zeit „danach“ zu machen. Immer wieder schwingt bei allen Terminen, die nach der Untersuchung anstehen ein „…wenn denn alles gut ist…“ mit. Auch nach 12 Jahren kann ich mich davon nicht komplett frei machen.

Zum Glück habe ich für die doch sehr schmerzhafte Untersuchung (Blasenspiegelung) den besten Arzt, den man sich vorstellen kann. Mit seiner lustigen, offenen und verständnisvollen Art schafft er es, dass ich selbst mit Endoskop in der Harnröhre noch blöde Sprüche reiße. Der Mann ist echt ein Geschenk. Und sobald ich mit der guten Nachricht aus der Praxis raus bin, merke ich förmlich wie diese „Nachuntersuchungs-Blase“ platzt. Schon im Auto überlege ich, was ich denn noch mache heute. Nach dem ganzen Stress erst mal gemütlich ins Bett kuscheln und zur Ruhe kommen? Was bei Netflix gucken? Zur Feier des Tages mal wieder ein Buch lesen (einmal im Jahr kann man ja noch mal einen Versuch starten…)? Spazieren gehen, um den Kopf so richtig frei zu kriegen und das Ganze sacken lassen?

Jetzt lehne ich mich erst mal entspannt zurück, gönne mir einen Kaffee und sehe, was der Tag mir noch so für Möglichkeiten bietet. Jetzt sehe ich sie auch endlich wieder. Puh!

Kleines Reisetagebuch: Lübeck

Ich habe mich noch gar nicht über unseren Kurzurlaub in Lübeck Anfang Oktober ausgelassen. Wir hatten ein paar sehr schöne Tage in Ostseenähe, aber das Wetter hätte ruhig ein wenig besser mitspielen können.

Am Tag der deutschen Einheit ging es los, geplant als kleine Überraschung für Michi, die bis kurz hinter Hamburg nicht wusste, wo wir denn genau landen würden. Lübeck klang für sie schon mal ganz gut, als ich erwähnt habe, dass Lübeck ja quasi die Hauptstadt des Marzipans sein, sah man ihre Augen leuchten. 😉

Zugleich war dieser Trip mein erster Kurzurlaub, bei dem ich die Unterkunft per Airbnb gebucht hatte. Lief alles sehr unkompliziert, die Ferienwohnung entsprach komplett der Beschreibung und wir wurden in Lübeck freundlich begrüßt. Ich hatte mich bewusst für eine Wohnung etwas außerhalb entschieden, da sie direkt an ein Waldgebiet angrenzte. Wäre das Wetter etwas besser gewesen, hätte ich mir das gerne auch näher angesehen. Aber auch so war alles gut und wir waren mit dem Auto in zehn Minuten direkt am Holstentor, das man durchaus als das “Tor zur Innenstadt” bezeichnen kann.

Außerdem gut an der Lage unserer Ferienwohnung: sie lag ziemlich im Nordosten und so musste man zum Timmendorfer Strand nicht erst quer durch die Stadt düsen. Nach ein paar hundert Metern befanden wir uns schon auf der Bundesstraße Richtung Norden und haben uns gewundert, dass man für die Fahrt durch den Tunnel eine Maut von 1,70 € zahlen muss – Privatisierung sei Dank!

Der Timmendorfer Strand entpuppte sich später eigentlich als Niendorf (das geht irgendwie ineinander über), empfing uns aber so oder so mit einem schönen Regenbogen. Gut an einem Regenbogen ist, dass er schön aussieht. Doof ist nur, dass er immer in Verbindung mit Regen auftritt. Und der hat uns dann beim Flanieren an der Promenade auch eiskalt erwischt – im wahrsten Sinne. Aber nachdem der kurze Platzregen wieder vergangen war, gab es erst mal standesgemäß ein Fischbrötchen.

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Zum Abend hin haben wir die Lübecker Innenstadt auf eigene Faust erkundet und uns für das Abendessen das zentral gelegene Restaurant “Hook Dogs” ausgesucht, das aus dem handelsüblichen Hot Dog verschiedene kleine Kunstwerke zaubert. Durchaus empfehlenswert. Leider hatten sie auch Milch-Shakes, so wie dieses leichte Exemplar mit Salted Daim und viel Sahne…

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Den nächsten Tag hat uns das Wetter ziemlich verhagelt. Morgens waren wir lecker im “Taste” frühstücken, das viel frisches und gesundes auf der Karte hat. Danach ging es auf den Turm der Petrikirche, um sich mal einen Überblick über Lübeck zu verschaffen.

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(Hier auch noch ein Panorama)

Auf dem anschließenden Bummel durch die Innenstadt sind wir bei einer eher seltsamen Bushaltestelle vorbei gekommen:

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Wie wir Tage später im Rahmen einer Statdführung erfahren haben, führt die Straße Fegefeuer direkt zum Lübecker Dom – und hat auf diesem Weg noch eine abzweigende Sackgasse namens “Hölle”.

Kurze Zeit später sind wir dann in einen kleinen Park abgebogen und der Lärm der geschäftigen Hauptstraße war sofort vergessen.

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Unser Weg führte uns weiter zu *der* Lübecker Shopping-Meile, der Hüxstraße. Und auch wenn ich als Mann es ja nun nicht unbedingt so mit Shoppen habe, aber es war echte ine Wohltat mal eine lange Einkaufsstraße zu finden, in der weder Rossmann, Deichmann, Fielmann, H&M, o2 und Vodafone zu finden sind. Hier sind wirklich alles klitzekleine inhabergeführte Läden. Antiquitäten, Gewürze, Dekoartikel und noch so einiges andere war hier zu finden. Das lädt auf jeden Fall zu einem gemütlichen Bummel ein.

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Am westlichen Ende der Hüxstraße landet man sowohl beim Rathaus als auch beim Stammhaus des bekanntesten Lübecker Marzipanherstellers Niederegger. Nachdem wir zuerst im Cafe im ersten Stock des niederegger-Stammhauses nach einem freien Platz gesucht hatten und uns der hohe Lärmpegel und die Wuseligkeit abgeschreckt hat, sind wir auf der anderen Straßenseite in das Arkaden-Cafe gegangen. Dieses wird ebenfalls von Niederegger betrieben und bietet die gleichen Kuchen-Köstlichkeiten wie das Stammhaus. Auf dem Foto rechts hinter den geschlossenen Sonnenschirmen zu sehen. Da hatte man natürlich auch einen schönen Ausblick auf den Trubel draußen.

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Nach dieser Stärkung haben wir uns weiter durch Lübeck treiben lassen und dabei viele schöne Ecken gesehen. Jaja, Lübeck ist schon schön. Mehr dazu in einem weiteren Blogbeitrag, in dem es auch um unsere kulinarische Stadtführung gehen wird.

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Der Nachmittag war dann leider von konstantem Regen geprägt, also haben wir das Beste aus der Situation gemacht und sind in das “LUV-Shopping” Einkaufszentrum gefahren. Kann man machen, muss man aber nicht. Eine sehr typische Shopping-Mall, die neben der obligatorischen Niederegger-Filiale nicht wirklich viel sehenswertes zu bieten hatte.

Esszimmer Reloaded, Teil 2

Nachdem ich mich nun schon zur Vorgeschichte ausgelassen habe, erkläre ich mal, wie ich meine Zähne richten lassen werde. Das System heißt “Lineradent” und besteht aus durchsichten Kunststoffschienen, die man außer beim Essen Tag und Nacht trägt. Diese Schienen sorgen durch einen leichten Druck dafür, dass die Zähne in die gewünschte Position gebracht werden. Esszimmer Reloaded, Teil 2 weiterlesen

Esszimmer Reloaded, Teil 1

Es wird langsam mal Zeit, dass ich mich eines Problems annehme, dem ich mich viel zu lange verschlossen habe – im wahrsten Sinne des Wortes. Es geht um meine schiefen Zähne. Heute gibt es ein wenig was zur Vorgeschichte dieses Großprojektes, in Zukunft dann vermutlich hin und wieder einen Sachstand. Bitte seht es mir nach, dass ich die “Vorher-Fotos” erst hier zeige, wenn das ansehnlichere “Nachher-Foto” mit dazu kann. Esszimmer Reloaded, Teil 1 weiterlesen

Rezept: Die Bacon-Bomb

Wer den Geschenkeberg betrachtet, den ich zu meinem Geburtstag bekommen habe, kann einen eindeutigen Trend erkennen: hier geht es ums Grillen. Entsprechend habe ich seinerzeit quasi in meinen Geburtstag hineingegrillt. Und wie es zu besonderen Anlässen so ist: da muss auch was besonderes auf den Grillrost!

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Es sollte mal wieder eine Bacon Bomb werden, die ich auf dem Youtube-Kanal der Sizzle Brothers entdeckt hatte (deren Buch ich zufälligerweise auch geschenkt bekommen habe). Ich habe mich für eine Double-Cheese-Bacon-Bomb entschieden, die simpel übersetzt so etwas ähnliches ist wie ein “gepimpter Falscher Hase”. Rezept: Die Bacon-Bomb weiterlesen

Sonntag war Arbeitstag!

Manchmal komme ich ja auf echt komische Ideen. Zugegeben: so manchmal bin ich in Sachen Hausarbeiten nicht der eifrigste Spieler im Team. Anstatt den Müll nach draußen zu bringen, drücke ich ihn lieber noch fester in den Mülleimer und denke mir “Das reicht noch für zwei, drei Tage”. Aber manchmal habe ich eben auch so meine Tage, an denen ich denke “Heute haste mal richtig Schock, hier ein wenig was anzupacken, das schon so lange überfällig ist.” Gesagt, getan. Warum nicht an einem Sonntag? Ruhetag? Ach was. Michi war auch unterwegs als Wahlleiterin, warum sollte ich dann nur auf der faulen Haut liegen? Sonntag war Arbeitstag! weiterlesen

Lebenszeichen aus dem Harz

Hier ist es jetzt schon wieder viel zu lange viel zu ruhig gewesen. Wird Zeit, dass hier mal wieder was passiert. Am Wochenende ist viel passiert, also könnte ich das ja mal nutzen, um wieder ins Schreiben reinzukommen.

Am Samstag haben Freunde ihren “Quasi-Gutschein” für mein Geburtstagsgeschenk eingelöst. Ich wusste nur, dass es “irgendwie in den Harz” geht. Eine schöne Tagestour. Petrus meinte es ausnahmsweise mal richtig gut mit uns und hat uns einen sonnigen Tag mit Temperaturen von 20°C und mehr gegönnt. Lebenszeichen aus dem Harz weiterlesen