Alle Beiträge von andy

Filmkritik: „Das brandneue Testament“

Gott existiert: er lebt in Brüssel, ist verheiratet und hat – neben dem längst verstorbenen Jesus – eine Tochter namens Ea. Meistens sitzt er im speckigen Unterhemd in seinem Arbeitszimmer am Computer und schickt der Menschheit Katastrophen und Krankheiten an den Hals. Irgendwann wird es Ea zuviel, sie betritt das streng verbotene Zimmer und hackt den Computer des Allmächtigen. Sie verschickt an alle Menschen eine Nachricht, wie lange sie noch zu leben haben – per Countdown genau bist auf die Sekunde. Anschließend bricht sie aus der Wohnung aus und macht sich auf die Suche, um sechs Apostel zu finden. Gemeinsam mit ihnen will sie ein brandneues Testament schreiben. Filmkritik: „Das brandneue Testament“ weiterlesen

Spiele-Review: „Just Cause 3“

Auch das hier ist ein Text, der schon eine ganze Weile in meinen Entwürfen schlummerte nur darauf gewartet hat, dass ich wieder mit dem Bloggen anfange. Inzwischen habe ich noch eine ganze Menge mehr Zeit in dieses Spiel reingepumpt. Aber auch jetzt sind meine Eindrücke genauso wie beim Schreiben des Reviews seinerzeit. Und da das Spiel inzwischen auch gerne mal in Rabatt-Aktionen seinen Platz findet, ist der Text ja vielleicht für den einen oder anderen auch noch hilfreich.

Das Wichtigste zuerst: ich bin ein “Just Cause”-Fanboy. Abgesehen von GTA habe ich in den letzten Jahren kein Spiel so lange gespielt wie “Just Cause 2”. Wenn ich mir einen Held aus einem Computerspiel auf den Arm tätowieren müsste, wäre das definitiv Rico Rodriguez (und ich meine damit nicht den Schauspieler Rico Rodriguez aus “Modern Family”). Laut Steam habe ich in “Just Cause 2” inzwischen sage und schreibe 396 Stunden meiner Lebenszeit versenkt. Nachdem ich dem Anfang Dezember 2015 erschienenen “Just Cause 3” nun auch schon rund 100 Stunden meiner Aufmerksamkeit geschenkt habe, ist es an der Zeit für einen ausführlichen Test. Spiele-Review: „Just Cause 3“ weiterlesen

Filmkritik: „The Gift“

Simon (Jason Bateman) und Robyn (Rebecca Hall) ziehen aus Chicago in seine alte Heimat Los Angeles. Noch bevor der Einzug komplett gewuppt ist, treffen sie zufällig Simons alten Schulkameraden Gordo (Joel Edgerton), der fortan mit überbordender Hilfsbereitschaft und lieb gemeinten Geschenken den Kontakt zu dem Paar sucht. Simon und Robyn geht der aufdringliche Bekannte aus vergangenen Tagen nach kurzer Zeit mächtig auf den Geist, Anstand und Höflichkeit lassen es jedoch nicht zu, den Kontakt abzubrechen. Früher oder später droht die Situation zu eskalieren. Filmkritik: „The Gift“ weiterlesen

Review: Fitnessarmband vivosmart HR

Vorab zur Info: der Text hier ist von Mitte März und dümpelte immer noch in meinen Entwürfen herum. Zwar habe ich mich inzwischen für einen anderen Fitness-Tracker entschieden, aber es wäre doch schade wenn dieser umfangreiche Bericht untergehen würde, oder?

Dass ich mich schon in der Vergangenheit dem Thema “Selbstvermessung” leidenschaftlich gewidmet habe, sollte bekannt sein. Nachdem ich eine Weile lang jedes Gramm an Nahrungsmittel in der App Lifesum aufgeführt habe (und damit tatsächlich anständige Abnehm-Erfolge erzielt habe), lag mein Hauptaugenmerk bisher immer auf Runtastic. Damit habe ich alle meine sportlichen Aktivitäten protokolliert, egal ob Radtour, Spaziergang oder auch die Besuche im Fitness-Studio. Seit gut einer Woche habe ich nun ein weiteres Gadget, das mich bei meiner Selbstvermessung noch mal auf einen ganz neuen Level bringt. Review: Fitnessarmband vivosmart HR weiterlesen

Filmkritik: „Imperium“

Als FBI-Analyst ist Nate Foster (Daniel Radcliffe) das Vorzeigeexemplar von einem Bürohengst. Als im Umfeld von Washington D. C. eine Ladung radioaktives Cäsium abhanden kommt, haben die FBI-Oberen schnell radikale Muslime in Verdacht. Im Gegensatz zu Nates Vorgesetzer (Toni Collette). Sie vermutet, dass Rechtsradikale das Material nutzen wollen, um eine schmutzige Bombe herzustellen und somit Rassenkonflikte zu provozieren. Nate soll undercover in die rechtsradikalen Gruppen eingeschleust werden, um dem geplanten Terror-Anschlag auf die Spur zu kommen. Filmkritik: „Imperium“ weiterlesen

Auszeit

Da war ich gerade so motiviert und konnte mich so regelmäßig zum Sport aufraffen und dann sowas: nachdem Michi in der vergangenen Woche krank geschrieben war, hat sie ihre Erkältung nun wie ein Staffelholz an mich weitergegeben. Hat sich was mit Sport, hat sich was mit vielen Schritten für die Fitbit-Statistik. Jetzt heißt es erst mal vom Bett aus fernsehen. Dann kann ich immerhin noch ein paar Film- oder Serienkritiken verwursten. 🙁

Serienkritik: „Bosch“, Staffel 1

Detective Bosch ist ein Kerl mit Ecken und Kanten, der immer kurz davor steht, entlassen zu werden. Dumm nur, dass er auch das beste PFerd im Stall des L.A. Police Department ist. Denn gerade wenn es darum geht die kniffligen Fälle zu lösen, sei es ein 30 Jahre alter Mordfall oder ein aktuell sehr umtriebiger Serienkiller, stehen seine Fähigkeiten als erfahrene Spürnase hoch im Kurs – auch wenn das seinen Vorgesetzten so gar nicht schmeckt. Seine Situation verbessert sich auch nicht dadurch, dass er etwas mit einer Kollegin anfängt… Serienkritik: „Bosch“, Staffel 1 weiterlesen

Filmkritik: „Die Karte meiner Träume“

Der zehnjährige T. S. Spivett ist ein aufgewecktes Kerlchen. Er ist so intelligent, dass sogar angesehene Wissenschaftsmagazine seine Theorien abdrucken – zur Überraschung seiner Lehrer. Dumm nur, dass er in den Weiten Montanas kaum Möglichkeiten hat, seinen Geist zu nähren und sich zu entfalten. Sein Vater ist ein wortkarger Möchtegern-Cowboy, seine Mutter hat nur Augen für ihre Insektensammlung und seine Schwester lebt wie so viele andere Teenager den Traum von der zukünftigen “Miss Montana”. Als T. S. erfährt, dass er einen Erfinder-Wettbewerb des Smithonian Museum gewonnen hat, beschließt er, sich ohne Wissen und Erlaubnis der Eltern auf den Weg nach Washington D.C. zu machen. Eine abenteuerliche Reise beginnt. Filmkritik: „Die Karte meiner Träume“ weiterlesen

Fettverbrennung – eine Nullnummer?

Eigentlich wollte ich hier schreiben, dass das Training im “Fettverbrennungsbereich” eigentlich Kokolores sei. Ein Blick auf die blanken Zahlen widerlegt nun diese These – Fragezeichen bleiben aber trotzdem. Worum sollte es eigentlich gehen?

Wer bewusst trainieren möchte, sollte sinnvollerweise seinen Puls im Blick haben. Ich habe vor einigen Jahren mit einem Pulsgurt angefangen, um mich beim Radfahren nicht zu überanstrengen. Der stete Blick auf den Puls hat dafür gesorgt, dass ich im rechten Moment mal ein wenig langsamer gefahren bin, anstatt unnötig Kräfte zu verbrauchen.

Nun gibt es verschiedene Pulsbereiche, die dem Körper auf unterschiedliche Weise gut tun. Wer beispielsweise – grob gesagt – mit einem hohen Puls trainiert, tut viel für ein robustes Herz und einen ausdauernden Kreislauf. Im Gegensatz dazu lässt man es beim Training im Fettverbrennungs-Bereich weit lockerer angehen. Der Vorteil: der niedrige Puls sorgt bei einem längeren Training (ab ca. 30-45 Minuten) dafür, dass der Körper sich die notwendigen Kalorien aus den Fettreserven holt.

Warum ich das bisher für ein Nullsummenspiel gehalten habe? Ganz einfach: wenn ich mich wesentlich mehr anstrenge, verbrenne ich beim Training in der gleichen Zeit auch wesentlich mehr Kalorien. Zwar ist der Anteil der Fettkalorien dann geringer, da die Gesamtzahl aber ja höher ist, gleicht sich das sicherlich wieder aus.

Eben nicht!

Die Firma Polar macht nicht nur tolle Pulsuhren, sondern stellt auch recht gute Analysemöglichkeiten. So wird nach dem Ende einer Aktivität anhand des Pulses bzw. der Pulszonen errechnen, wie groß der prozentuale Anteil von Kalorien ist, die der Körper sich aus den Fettreserven holt. Zahlenfreund, der ich nun mal bin, habe ich mir meine letzten Sitzungen auf dem Ergometer genauer angeschaut.

Ergebnis: in 60 Minuten richtig anstrengendem Training werden 86 Fettkalorien verbraucht. Bei 60 Minuten gemäßigtem Training sind es fast doppelt so viele (168 kcal)! Dabei ist man danach nicht mal halb so geschafft!

Bleiben trotzdem noch ein paar Fragen:
Selbst 168 kcal pro Stunde klingt nicht nach wirklich viel. Zudem ist die Summe aller verbrannten Kalorien auch weit niedriger. Lohnt das überhaupt?
Ist es da nicht doch sinnvoller härter zu trainieren und somit mehr Kalorien zu verbrennen?

Ich werde da mal weiter recherchieren…