HIIT, Teil 1

In den vergangenen Tagen habe ich mich mal ein wenig über den heißesten Scheiß zur Fettverbrennung schlau gemacht: HIIT (High Intensitiy Interval Training). Beim HIIT wird der Körper im relativ schnellen Wechsel bis zum äußersten belastet und wieder entspannt. Je nach Kondition gibt man hierbei 15-60 Sekunden Vollgas, um dann etwa die jeweils doppelte oder dreifache Zeit in ruhiger Bewegung wieder herunterzukommen. Durch diese wechselnde Belastung soll die Fettverbrennung angeregt werden.

Vorteile:

  • Durch diese Art der Belastung kommt es zum sogenannten Nachbrenn-Effekt. Das heißt: nach dem Training braucht der Körper länger, um wieder zur Ruhe zu kommen. Hierdurch werden auch lange Zeit nach dem Training noch Kalorien verbrannt, die vorrangig aus den Fettreserven des Körpers gezogen werden.
  • Zwei bis drei HIIT-Einheiten in der Woche von jeweils 15 bis maximal 30 Minuten sollen schon sichtbare Erfolge liefern und neben dem gezielten Fettabbauch auf die Belastbarkeit des Körpers außerordentlich verbessern. Für Personen, die nicht viel Zeit in Training investieren wollen oder können, ist HIIT ein guter Weg fit zu bleiben.

Nachteile:

  • Da es für den Körper wirklich sehr belastend sein kann, in Intervallen wirklich alles zu geben, eignet sich HIIT nicht für das tägliche Training. Maximal drei Einheiten pro Woche sollen es sein, alles andere kann dem Körper eher schaden. Gerade Sporteinsteiger sollten vor dem Beginn mit HIIT sicherheitshalber ihren Arzt konsultieren.
  • Zwar werden beim HIIT auch nach dem Training verhältnismäßig viele Kalorien verbrannt, genau beziffern lassen diese sich jedoch nicht. Wer beispielsweise zum Abnehmen auf Kalorienzählen setzt, kann etwa bei 60 Minuten auf dem Ergometer besser die verbrannten Kalorien gegenrechnen.

Mein erster Versuch mit HIIT war eher kläglich. Okay, ich könnte es darauf schieben, dass ich mir für den Start mit dieser Trainingsvariante einen Sonntagmorgen vor dem Frühstück ausgesucht habe. Es sollten abwechselnd je 30 Sekunden Vollbelastung und 90 Sekunden Regenerationsphase in 10 Durchgängen sein. Nach dem achten habe ich dann das Training vorzeitig beendet. Merke: wenn man wirklich 30 Sekunden lang bis zum Anschlag powert, helfen über kurz oder lang auch keine 90 Sekunden Regeneration mehr aus.

Beim nächsten Versuch werde ich es mal mit 20 Sekunden Belastung und 40 Sekunden Regeneration versuchen…

 

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