Alle Beiträge von Andy

Liebes Fitness-Tagebuch, Juli 2017, Teil 2

Ein wenig ärgerlich ist es schon, es nagt an mir: 200 Kilometer auf dem Rad in einer Woche, das war mein Ziel. Ein halbwegs gefülltes Stundenkonto, Gleitzeit und gutes Wetter haben es zugelassen, dass ich in der letzten Woche ein paar Mal auf dem Rad sitzen konnte. In Strava habe ich ganz ambitioniert zum ersten Mal ein Wochenziel eingetragen. Mein Ziel für das Jahr sind 2.500 Kilometer. 200 Kilometer in einer Woche sollten es jetzt zusätzlich als kleine Motivationsspritze sein. Liebes Fitness-Tagebuch, Juli 2017, Teil 2 weiterlesen

Let’s hack it!

Seitdem die Shield TV bei uns Einzug gehalten hat, vertrödel ich auffällig viel Zeit damit mir YouTube-Videos anzusehen, anstatt die kostbare Fernseh-Zeit in Filme oder Serien zu investieren. Irgendwann bin ich dann über Slivki gestolpert, der in seinen kurzen Videos nützliche Lifehacks präsentiert. Am unterhaltsamsten sind aber meist sein russischer Akzent und seine sahneleckende Katze.


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Filmkritik: „Sully“

Wie viele andere habe auch ich von diesem Flugzeugunglück per Twitter erfahren: ein Flugzeug, dessen beide Triebwerke durch einen Vogelschaden ausgefallen waren, musste auf dem Hudson River notlanden. Die Bilder eines Flugzeugs, dessen Passagiere auf den Tragflächen auf die Rettung warteten, gingen damals um die Welt und festigten den Ruf des jungen Social-Media-Dienstes Twitter als topaktuelles Nachrichtenmedium. Während New York und der Rest der Welt den Piloten Chesley B. Sullenberger (Tom Hanks) für diese fliegerische Glanzleistung feierten, erhob eine Gutachterkommission schwere Vorwürfe gegen den Piloten. Er hätte die die Möglichkeit gehabt die Maschine gleich auf zwei nahen Flughäfen auch ohne Triebwerke sicher zu landen, anstatt eine Notwasserung durchführen zu müssen. Clint Eastwoods Film “Sully” arbeitet das Flugzeugunglück und die Ermittlungen auf. Filmkritik: „Sully“ weiterlesen

Bryan Adams live auf der Waldbühne Schwarzenberg

Ein echter Fan von Bryan Adams bin ich nun wirklich nicht, aber immerhin gehört er zu der aussterbenden Sorte Musiker, an die man denkt, wenn man von “ehrlichem Rock’n’Roll” schwärmt. Michi hat sich vor einem halben Jahr sehr darüber geärgert, dass sie das Konzert in Hannover verpasst hat. Wie schön, dass Mister Adams einen Zusatztermin ganz in der Nähe ihrer Heimatstadt an seinen Tourplan dran gehängt hat. Und so hieß es am vergangenen Wochenende: auf nach Schwarzenberg in Sachsen! Bryan Adams live auf der Waldbühne Schwarzenberg weiterlesen

Serienkritik: „Hindafing“, Staffel 1

Alfons Zischl (Maximilian Brückner) ist Bürgermeister des verschlafenen Bayern-Dörfchens Hindafing, wie schon zuvor sein jüngst verstorbener Vater. Der Sohn füllt die großen Fußstapfen allerdings nicht so recht aus: ein Windpark steht dank Finanzierungslücken nutzlos ohne Flügel vor den Toren der Stadt, auch die zugesagten Gelder für ein geplantes Shoppingcenter scheinen wegzubrechen und zu allem Übel will ihm der Landrat auch noch Flüchtlinge aufdrücken. All das stärkt natürlich nicht gerade Zischls Rückhalt in der Bevölkerung. Als wenn das noch nicht genug wäre, hat der feine Herr auch noch ein gediegenes Koks-Problem… Serienkritik: „Hindafing“, Staffel 1 weiterlesen

Zwischenstand zum #GartenProjekt, Teil 4

Am Samstag war der Tag der Tage. Diese ordentliche Schippe Erde wollte vom zukünftigen Platz unserer Wäschespinne ins Hochbeet transportiert werden. Zum Großteil Rasenstücke, die wir mit der Schälmaschine abtragen konnten. Problematisch war dabei die lange Lagerung: hätten wir die Rasenstücke direkt nach dem Schälen ins Hochbeet gepackt, wären die einzelnen Rasensoden noch gut voneinander zu lösen gewesen. Dumm nur, dass das Holz für unser Hochbeet erst Wochen später angeliefert wurde. In der Zwischenzeit gab es ein paar heftige Regenschauer, die dafür gesorgt haben, dass die Stücke schön ineinander “vermatschen” und nicht mehr so gut voneinander zu lösen waren.

Da wartete also ein Haufen Arbeit auf uns – im wahrsten Sinne:

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Das Wetter hat gut mitgespielt, als wir begonnen haben, den Berg abzutragen. Zwar war das Ganze eine ziemliche Quälerei, aber dank Radio verging die Zeit doch wie im Fluge. Zumindest war ich ein wenig ungläubig als ich irgendwann bemerkt habe, dass wir schon vier Stunden am Arbeiten waren. Belohnt wurden wir mit einem blitzeblanken Platz für die Wäschespinne, auf dem wir zum Zaun hin ein paar Beeren angepflanzt haben. Außerdem ist die Halterung für die Wäschespinne einbetoniert.

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Und unsere Berechnungen sind relativ gut aufgegangen: so wie berechnet wurde fast das komplette Hochbeet mit der abgeschälten Erde ausgefüllt. Nur an den Seiten links und rechts ist noch ein wenig Luft.

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Am Abend konnten wir dann – zwar arg geschafft, aber dafür frisch geduscht – unsere neue Terrasse einweihen. Standesgemäß wurde natürlich gegrillt.

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Und wie das momentan so ist. Ich und mein “handwerkliches Geschick” (nicht umsonst in Anführungszeichen): kaum ist man mit einem Projekt fertig, kommen einem schon die nächsten in den Sinn…

Als erstes war die Überlegung, wie wir denn die leeren Ecken im Hochbeet auffüllen wollen. Ganz einfach: im Bereich rechts kommt einfach der Rasenschnitt vom nächsten Mal Rasenmähen hinein. Damit hat es dort schon ein wenig Füllung. Oben drüber kommt eh noch eine Schicht Mutterboden, darunter natürlich wieder Unkrautvlies.

Für den Bereich links haben wir uns noch ein ganz besonderes Schmankerl ausgedacht. A long Story short: ich habe keine Lust darauf, Gartenmöbel zu kaufen. Mit einer günstigen Variante um die 200/300,- € sind wir letztens richtig auf die Nase gefallen (richtig mieses Material), und gut 1.000,- € möchte ich nicht für Möbel in die Hand nehmen, die draußen Wind und Wetter ausgesetzt sind. Beim abendlichen YouTube-Abklappern sind wir dann über ein Do-it-yourself-Video gestolpert, in dem mit wenig Aufwand praktische Gartenmöbel gefertigt wurden. Also: bauen wir uns selbst. Wir wollen eine Sonnenliege mit 140 x 200 cm Liegefläche basteln. Damit man nicht nur auf blankem Holz liegt, braucht es natürlich Polster. Da klingen für uns klappbare Gästematratzen prima: nicht zu teuer und gut zu verstauen. Idee: im freien linken Teil des Hochbeetes nutzen wir den Platz, um einen Aufbewahrungsort für die Klappmatratzen einzubauen. Mal sehen wie wir diese an sich pfiffige Idee umsetzen können…

Liebes Fitness-Tagebuch, Juni 2017

Momentan bleibt leider viel zu wenig Zeit, um mit dem Rad zu fahren. Zwar ist das Wetter oftmals ganz gut, aber entweder sind wir unterwegs oder es gibt was im Garten zu schaffen. Außerdem hat mich in der letzten Woche eine leichte Erkältung von sportlichen Glanztaten abgehalten. Da war ich schon froh, dass ich am Pfingstmontag zumindest ein kleines 25-Kilometer-Ründchen drehen konnte.

Zwar will ich hier ja auch ein wenig von meinen Radtouren berichten und diese möglichst auch mit Fotos bebildern, nur dummerweise fahre ich dann meistens meinen Stiefel und denke in den Momenten, die ein Foto wert wären, nicht daran, abzusteigen, das Handy aus der Halterung zu nehmen, zu knipsen und es dann wieder zu befestigen. Stattdessen radel ich dann meist einfach weiter. Als ich am Montag an dem kleinen Hügel bei Wittenburg vorbeigekommen bin, musste ich dann doch mal anhalten. Der Klatschmohn blüht gerade so schön, dass ich auch schon an anderer Stelle kurz angehalten habe, um ein Foto zu machen. Hier und da finden sich die roten Blumen ja am Wegesrand von Landstraßen. Als ich aber auf besagtem Hügel war, war ich ziemlich baff: so eine Blütenpracht habe ich bei meinen Touren bisher noch nicht gesehen.

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Der Rest der Tour war sehr entspannt. Da ich immer noch Halsschmerzen hatte wollte ich meinem Körper nicht zuviel zumuten und habe penibel darauf geachtet, dass selbst bei Bergauf-Fahrten der Puls nicht über 130 bpm ging. Entsprechend ausgeruht bin ich dann auch wieder zuhause angekommen. War schön mal wieder ein wenig durch die Gegend zu gurken.

Immerhin schaffe ich es momentan recht regelmäßig knapp eine halbe Stunde auf meine Hantelbank. Damit ich nicht ganz einroste. 😉