Ein Tag am Timmendorfer Strand

Wenn das Wetter nicht so richtig mitspielen will, dann muss man sich eben Alternativen suchen, bei denen man auch bei Regenwetter noch was erlebt. Ein Ausflugstag an den Timmendorfer Strand war für uns gesetzt, schließlich waren es mit dem Auto gerade mal 20 Minuten von der Ferienwohnung bis an die Ostsee. Wie gut, dass es dort mit dem SeaLife ein nettes Alternativprogramm bei Schlechtwetter gibt. (Und diesmal waren wir wirklich in Timmendorf!)

Hip und modern wie wir nun mal sind hat Michaela die Tickets bereits auf der Fahrt per Handy gekauft. Als größeres Problem erwies sich dann das Finden eines Parkplatzes. Zwar hat uns Google Maps punktgenau zum SeaLife gelotst, dabei aber verschwiegen, dass dort keine Parkplätze sind. Auch die angrenzende Straße ist eher eine Quasi-Fußgängerzone, so dass wir doch der Ausschilderung zu den gebührenfreien Parkplätzen folgen mussten. Von dort ging es dann in strammen Schritten in etwa fünf Minuten durch den prasselnden Regen zum SeaLife.

Tja, was soll ich dazu groß sagen: ist halt ein SeaLife, ähnlich wie das, das es auch in Hannover gibt. Dann lasse ich eben mal ein paar Bilder für sich sprechen:

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Anschließend hat es immer noch leicht genieselt. Da inzwischen Mittagszeit war, haben wir uns wieder Fischbrötchen gekauft und diese dann am Strand gegessen. Anschließend war der Regen immerhin so erträglich, dass wir gemütlich ein wenig am Strand entlang schlendern konnten. Die See lag vollkommen ruhig vor uns.

Um uns ein wenig aufzuwärmen haben wir uns dann ins “Wolkenlos” gesetzt, das sehr prominent auf einem Pier errichtet ist. Schon beim Eintreten der erste Wow-Moment: durch ein großes Glaselement im Boden konnte man hinunter auf die Wellen schauen. Die wiederum reflektierten ihr beruhigendes Licht an die Decke des Restaurants.

Kaum waren wir mit Latte Macchiato und heißer Schokolade versorgt, wurden wir Zeuge eines heftigen Wetterumschwungs. An diesem Tag fegte ein heftiger Sturm über Norddeutschland hinweg, der – wie mir meine Arbeitskollegen später erzählen sollten – auch in Hannover für einigen Trubel gesorgt hat. Bei uns an der Küste war es beinahe “digitales Wetter”: von null auf gleich kam ein Wind auf und das Meer, das eben noch so ruhig war, war auf einmal weiß vor lauter Wellenbrechern. Im Vorher-Nachher-Vergleich kann man das ganz gut sehen.

Vorher:

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Nachher:

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Uns war das erst mal ziemlich egal: bei leckeren Heißgetränken saßen wir gemütlich im Warmen, untermalt von entspannender Lounge-Musik.

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Aber auch wenn der heftigste Sturm nach gut einer halben Stunde wieder vorbei war, es regnete immer noch. Und so haben wir dann entschieden, dass unser Ausflugstag doch ein wenig früher endet als erhofft. Schon nachmittags sind wir dann wieder in unsere Ferienwohnung gefahren. Begleitet haben uns zwei gute Vorsätze. Erstens: den Timmendorfer Strand noch mal zu besuchen, wenn richtig gutes Wetter ist. Und zweitens wollten wir dann unseren letzten Urlaubsabend mit einem leckeren Essen im “Wolkenlos” beschließen.

Die Wettervorhersage machte uns für den kommenden Tag immerhin Hoffnung. Es sollte nicht regnen. Wie gut, denn für diesen Tag war unsere kulinarische Stadtführung geplant. Aber das ist eine andere Geschichte – demnächst hier im Blog. 😉

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