Tirol-Tagebuch, Tag 5

Auch heute war ich leider wieder allein unterwegs. Zum einen ging es Michi nicht so gut und ich musste in der Apotheke im benachbarten Kössen Medikamente kaufen, zum anderen stand da eine royale Hochzeit an, die eine Wanderung über die Mittagszeit für den weiblichen Anteil unserer Reisetruppe eh verbot.

Übrigens: die heißeste Erfindung seit Elektrizität. Blasenpflaster! Was hätte ich bloß ohne Blasenpflaster gemacht? Bei der Wanderung am Vortag hatte ich mir an der linken Ferse eine ordentliche Blase gelaufen, die offen war und… naja, ihr kennt das. Dank Blasenpflaster konnte ich aber auch an den folgenden Tagen richtig lange Wanderungen machen. Zuerst tat es immer noch einen Kilometer lang weh, aber dann hatte es sich eingetreten und ich habe von der Blase höchstens mal was gemerkt, wenn es steil bergab ging. Echt eine tolle Erfindung.

Heute zog es mich mal in die Gegend westlich vom Walchsee. Eigentlich wollte ich auf eine ziemlich hoch gelegene Alm, kurz bevor es richtig alpin wurde. Der Weg dahin sah zumindest schon mal recht entspannt (und herrlich!) aus.

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Heute mal keine Bergtour, sondern auf normalen Straßen ein wenig bergauf. Prächtigstes Wetter, Sonnenschein! Auf einem kleinen Zwischenstopp habe ich wieder ein paar nette Drohnen-Selfies gemacht und einen netten älteren Mann mit einem süßen Cocker-Spaniel kennengelernt.

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Als ich mich wieder auf den Weg machen wollte, habe ich am Himmel ein paar Wolken gesehen. Da für den Tag auch Regen angesagt war, wollte ich mein Glück nicht überstrapazieren. Anstatt weiter in Richtung meiner Ziel-Alm zu gehen, habe ich mich doch lieber wieder dem Walchsee zugewandt. Auch von dort habe ich noch ein paar Eckchen gefunden, von denen man einen schönen Blick auf den See hat.

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Zum Ende hin wurde mein Schritt immer ein wenig strammer, denn die Wolken zogen immer dichter über mir zusammen. Gerade mal fünf Gehminuten vom Hotel entfernt fing es dann an zu regnen und zu donnern. Glück gehabt!

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