Das Wetter ist der Feind – Runtastic auch

Also dieses Wetter da draußen ist ja mal so gar nichts für mich – zumindest nicht wenn man sich mal wieder gepflegt auf den Fahrradsattel schwingen will. Mit Temperaturen um die 35°C habe ich keinerlei Probleme. Im Gegenteil: gerade bei solch einer Hitze ist es prima, wenn man durch den Fahrtwind ein wenig erfrischt wird. Aber das da draußen?! In den letzten Tagen war die Luft zum Feierabend hin immer so gewitterschwanger, dass man sich gar nicht wirklich getraut hat, groß von zuhause weg zu fahren. Dabei habe ich mir so eine schöne neue Rad-Runde in Richtung Alfeld zusammengestellt, die darauf wartet, abgefahren zu werden. Aber im schlimmsten Fall bin ich da 22 Kilometer Luftlinie von zuhause entfernt. Wenn dann das Donnerwetter kommt, will man ja auch nicht irgendwo im Harzvorland in einem Bushaltestellenhäuschen sitzen.

Aber immerhin habe ich in den vergangenen Tagen dann doch ein paar Kilometer gerissen. Auch am vergangenen Wochenende war Gewitter angekündigt. Um wenigstens ein paar Kilometer zu machen, bin ich dann meine „Hausrunde“ gefahren. Meine alte Feierabendrunde, die nach 20 Kilometern auch schon wieder beendet ist. Der Vorteil: ziemlich mittig gibt es da einen Punkt, an dem ich sie ganz gut abkürzen kann. Wenn also nach gut 10 Kilometern der böse Regen droht, komme ich recht fix nach Hause. Und so auch diesmal: ich war gerade auf der zweiten Runde meiner Hausrunde, da fing es an zu tröpfeln.

Wie man sieht konnte ich dann auf dem kürzesten Weg nach Hause fahren, anstatt die zweite Runde noch zu beenden. Und weil es das Wetter momentan anscheinend auf mich abgesehen hat, hat es nach ein paar Tropfen auch schon wieder aufgehört und den ganzen Tag nicht mehr geregnet. Und heute? Heute ist da draußen so ein Sturm, da macht das Radfahren auch keinen rechten Spaß. Also kümmere ich mich heute eben mal ein wenig um anderen Kram, der auch gemacht werden will – so wie dieser Blog-Beitrag.

Ach, und was mich momentan noch mehr ärgert als das Wetter: Runtastic. Jahrelang war das meine Plattform, auf der ich meine gesammelten sportlichen Aktivitäten minutiös protokolliert habe. Und jetzt? Jetzt löschen sie einfach ihr Web-Angebot, so dass ich in all meinen tollen Statistiken nur noch per Smartphone-App wühlen kann. Und das ist unter aller Sau, geht quasi gar nicht. Leider ist Fitbit für mich keine Alternative. Zwar zeichne ich alle Aktivitäten (Radfahren, Krafttraining, Cardio, Wandern) damit auf, aber die Auswertung ist nicht so toll, wie sie bei Runtastic war. Nun heißt es also: nach einem neuen Anbieter umschauen, mit dem ich wieder meinen Zahlenspielereien frönen kann. Momentan ist da Endomondo hoch im Kurs bei mir. Strava habe ich ja seinerzeit wieder verlassen, weil die Darstellung doch sehr konzentriert auf Laufen und Radfahren war. Da fehlt mir das Krafttraining. Immerhin muss man Runtastic zugute halten, dass ich über Umwege (die App SyncMyTracks) noch an all meine Trainingsdaten der vergangenen Jahre heran komme. Und so habe ich letztens kurz vor dem Schlafengehen mit dem Handy an der Steckdose die Synchronisation von Runtastic zu Endomondo angestoßen. Am nächsten Morgen hatte ich dann über 1.200 Trainings in mein Endomondo-Profil übertragen. Wow! War ich echt so fleißig die letzten Jahre über? Anscheinend. Nun weiß ich auch, dass ich seit Beginn meiner Aufzeichnungen im Jahr 2009 insgesamt über 20.000 Kilometer zurückgelegt habe. Da kann man sich ja ruhig mal selbst auf die Schulter klopfen.

Ich schaue mir Endomondo jetzt mal ein wenig genauer an und werde dann vermutlich noch mal etwas mehr darüber berichten. Es sei denn, einer meiner werten Hörer hat noch einen guten anderen Tipp, wo ich diverse Sportarten gut gemeinsam verwalten kann?!

3 Gedanken zu „Das Wetter ist der Feind – Runtastic auch“

  1. Ich freue mich schon auf deinen Endomondo-Bericht. Und danke für den Sync-Tipp! Bin noch am Überlegen, ob ich meine Runtastic-Daten nach Strava rüberziehe. Oder ob ich das auch nicht brauche. Habe ja alles mit qualitativen Anmerkungen im Blog dokumeniert… 😉

    1. Die qualitativen Anmerkungen sind nicht zu unterschätzen, helfen aber im Zweifel nicht wirklich weiter wenn man eine Wochen-, Monats- oder Jahresstatistik machen will. Das wird dann eine elendige Klickerei. 😉

      1. Das stimmt schon. Die Gesamtübersicht habe ich ja noch bei TomTom, was ich auch für meine Übersicht nutze. Das Krafttraining ist da raus, aber hier tracke ich alles über eine gesonderte App.

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