Besuch aus Mittelfranken!

Hier war es in den vergangenen Tagen ziemlich ruhig. Das liegt paradoxerweise daran, dass die letzten Tage so erlebnisreich waren. Wir hatten Besuch aus Mittelfranken. Michis großer Bruder Daniel samt Frau und Kind haben sich auf den Weg in unser beschauliches Rössing gemacht. Und damit der Trubel komplett ist, hat Daniel seinen besten Freund mitgebracht – ebenfalls samt Frau und Kind. Eigentlich ist unser Haus ja auf zwei Erwachsene ausgelegt, da war es gerade so möglich drei weiteren Personen ein behagliches Obdach zu bieten. Die andere Familie konnten wir in einer fußläufigen Ferienwohnung unterbringen, so dass sie zum Übernachten außer Haus waren, aber pünktlich zum Frühstück (mit Brötchen!) wieder vor unserer Tür standen.

Michi hatte ein abwechslungsreiches Programm geplant. Ich wurde in die Planungen derart mit einbezogen, dass ich die Dinge nennen wollte, bei denen ich gerne dabei sein will. Eine ganze Woche Urlaub nehmen war nicht möglich, also wollte ich doch gerne an den zwei Tagen, die ich nehmen konnte, auch bei den richtig tollen Aktionen dabei sein. Und so bin ich erst am Donnerstag so richtig zu dem Team dazu gestoßen und konnte mir an den Tagen vorher nur von ihren Erlebnissen berichten lassen.

Los ging es am Sonntagabend mit einem ganzen Haufen Fleisch, das direkt aus Mittelfranken mitgebracht und auf unserer Terrasse vergrillt werden wollte. Leider war unser neuer Gasgrill noch defekt, so dass wir ausnahmsweise doch noch mal den Kugelgrill mit Holzkohle anfeuern mussten. Anbei ein Bild vom letzten Grillfleisch auf dem alten Holzkohlegrill. Von nun an brechen neue Zeiten an!

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Den Montag starteten Michi & Co. mit einem schönen Frühstück im “Kleinen Röstwerk” in Hildesheim. Anschließend folgte eine pfiffige Idee meiner pfiffigen Freundin: anstatt schon vorab den Kühlschrank mit allerlei Dönekens zu bestücken, beendete das Team seinen Bummel durch Hildesheim mit einem Abstecher zum Supermarkt. Auftrag: packt alles in den Wagen, auf das ihr in den kommenden Tagen Lust habt! Zwei Fliegen mit einer Klappe: 1. kein aufwändiges Einkaufen vor dem Besuch, 2. es gibt keine Fehlkäufe, weil jeder genau das bekommt, was er möchte. Die Idee wird für’s nächste Mal gemerkt.

Dienstag ging es für die Truppe dann nach Wolfsburg. Erst gab es eine Tour durch die Autostadt und das VW-Werk, anschließend wurde im Outlet-Center eingekauft. Mittwoch hat man sich einen “Day on the Beach” gegönnt. Steinhude stand auf dem Programm, doch vor dem Besuch der Badeinsel stand noch eine Stippvisite im Schmetterlingsmuseum auf dem Programm. Als ich die Family dann bequem auf Deckchen und Lamzac in der Sonne liegen gesehen habe, war ich dann doch ein wenig neidisch. Aber ab dem nächsten Tag war ich dann ja auch dabei!

Am Donnerstag ging es in den Serengeti-Park, abends wurde dann endlich, endlich der neue Gasgrill eingeweiht. Über beides wird es in den kommenden Tagen noch separate Beiträge geben.

Freitag sollte dann der Höhepunkt des Besuchs-Programmes stattfinden: eine Kanu-Tour auf der Leine. Diese wurde dann aber leider zu einem echten Desaster. Wie und warum, das gibt es hier auch bald ausführlich zu lesen.

Samstag machte sich unser Besuch dann nach einem etwas späteren Frühstück dann wieder auf den Weg in den noch sonnigeren Süden. Für uns hieß es erst mal das Haus wieder auf Vordermann zu bringen, all die Sitzgelegenheiten wieder auf den Dachboden zu verfrachten, die wir im Zwei-Personen-Haushalt ja selten brauchen. Anschließend habe ich dann eine entspannte Radtour gemacht, den Abend haben wir herrlich auf unserer Garden-Lounge verbracht (die jetzt übrigens Dank Michaelas Bruder und seinem Freund Lothar auch am Stromnetz hängt!).

Gestern folgte dann quasi der “krönende Abschluss” unserer erlebnisreichen Woche. Ich habe die nichtsahnende Michi ins Auto gepackt und bin mit ihr endlich mal in den Harz gefahren. Seit Mitte April hatte ich schon einen schönen Spaziergang auf dem Liebesbankweg als Überraschung geplant. Jetzt ließen es Termine, Wetter und – ja auch – Lust endlich mal zu. Auch davon gibt es hier noch mehr zu lesen. Aber jetzt heißt es erst mal “Durchatmen – und dann die angegrillten Kilos wieder abtrainieren”.

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