Trainingstagebuch, 04./05.03.2017

Das war ein richtig guter Tag! Der erste Tag dieses Jahr, der ein wenig nach Frühling gerochen hat. Optima, um auf dem Rad ein paar Extra-Kalorien zu verbrennen. Entsprechend habe ich nach dem Frühstück noch ein halbes Stündchen zuhause gesessen und in der Zeitung geblättert (virtuell zumindest), um dann gegen 10:30 Uhr zu einer großen Runde aufzubrechen. Erstmals habe ich die Tour mit Strava getrackt, weil die Fitbit sich in Sachen GPS leider etwas unzuverlässig gezeigt hat. Ich denke mal, Strava kriegt demnächst noch einen eigenen Artikel, sobald ich mich da ein wenig  reingefuchst habe. Gerade in Sachen Radfahren scheint es noch mal einen Tick besser zu sein als Runtastic. Das benutze ich allerdings auch noch, weil ich darin meine gesamten sportlichen Leistungen am besten abbilden kann, während Strava sich hauptsächlich an Läufer rund Radfahrer wendet.

Auch diesmal ging es quasi komplett durch bekanntes Terrain. Und auch diesmal durfte ich wieder feststellen, dass sich den Winter über nicht wirklich was getan hat. Alle Straßen waren noch in dem Zustand den ich kenne und nichts war gesperrt. Was mich wirklich erstaunte: wie fit ich mich gefühlt habe! Mein Puls war zwar ziemlich hoch, aber ich habe mich echt gut in Form gefühlt. Es war im positiven Sinne anstrengend.

Nach der Tour mit ihren 54 Kilometern habe ich mich kurz zuhause ausgeruht, habe darauf gewartet, dass mein neuer Monitor geliefert wird, um dann zusammen mit Michi noch eine kleine Runde zu drehen. Ihr geliebtes Fahrrad ist jetzt endlich wieder heile und sie konnte es kaum abwarten mit dem guten Stück (und ihrem tollen Fahrrad…;-)) eine Runde zu drehen. Also kamen da noch mal 12,3 Kilometer on Top, so dass ich an dem Tag über 65 Kilometer gemacht habe. Für einen Saisonanfang ist das ziemlich gut.

Ich weiß gar nicht, was mir genau in Sachen Fitness so gut in die Karten spielt. In den vergangenen Wochen habe ich häufig mal ausgedehnte Spaziergänge gemacht und habe auch fast immer die Mittagspause genutzt, um aus dem Büro rauszukommen und eine halbstündige Runde am Mittellandkanal zu drehen. Zuhause habe ich eine Weile doch recht regelmäßig auf dem Ergometer gesessen. Zwar hat das wegen Erkältung im Februar ein wenig gelitten, aber anscheinend ist da noch viel von der Kondition und Muskelmasse übrig geblieben.

Besonders gemerkt habe ich es, als ich zum ersten Mal dieses Jahr zur Marienburg hoch gefahren bin. Früher erschien mir das immer unmachbar. Da hoch? So steil? So ein ganzes Stück nur bergauf? Inzwischen habe ich das zwar schon ein paar Mal gemacht, aber dass es mir gestern so einfach fiel, hätte ich nicht gedacht. Noch nicht mal in den niedrigsten Gang musste ich wechseln, sondern konnte mich ganz gut nach oben kämpfen, ohne an meinen Maximalpuls heran zu kommen. Kurzum: momentan steht es um die Fitness wohl ganz gut.

Denn heute ging es noch mal ins Fitness-Studio und auch dort spüre ich wieder erste Erfolge. Zwar habe ich bei der Adduktoren-Übung letztes Mal wohl ein wenig übertrieben, so dass einige Oberschenkelmuskeln immer noch verhärtet sind (im Studio gibt es keinen Bereich zum Dehnen, echt traurig), aber in anderen Bereichen merke ich auch, dass ich wieder eine Schippe mehr Gewicht drauf legen kann, ohne zu versagen.

Fazit: ich fühle mich gerade pudelwohl in meiner Haut. Jetzt muss sich diese Fitness nur noch ein wenig auf das Gewicht auswirken. Zwar merke ich, dass der Gürtel in der bisherigen Position schon um einiges lockerer sitzt, aber auf der Waage hat sich da momentan noch nicht viel getan. Da heißt es: dranbleiben!

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