…and it was all yellow…

„Yellow“ von Coldplay ist eines der wenigen Lieder, die in meine engere Auswahl für meine eigene Beerdigungs-Playlist kommen, weil es mich einfach immer glücklich macht. Ähnliches scheint die Farbe Gelb mit mir zu machen. Zumindest wenn ich an die Radtour vom Montag denke.

Es ging mal wieder ohne Sinn und Plan los – genauso, wie ich es am liebsten habe. Einfach so leiten lassen und schauen, wo man rauskommt. Einzig ein Punkt war mir klar: ich wollte mal wieder zur Anhöhe bei Barienrode. Von dort hat man einen schönen Blick über die hügelige Landschaft und sieht auch noch ein wenig vom Hildesheimer Panorama. Apropos Panorama: auf meinem neuen Smartphone habe ich mir mal wieder die Google-Kamera-App installiert, mit der man nicht nur Panoramen, sondern auch Photosphären machen kann. Quasi Rundum-Sichten in alle Richtungen, die man sich dann auch super mit einer VR-Brille (oder einem VR-Brillen-Aufsatz für das Smartphone) ansehen kann. Finde ich eigentlich ganz witzig. Noch bin ich in den Anfängen, aber einige dieser VR-Panoramen kann man in meinem öffentlichen Album sehen.

Blick von der Anhöhe bei Barienrode in Richtung Hildesheim

Nur wenige Kilometer weiter bin ich dann auf echt übbige Rapsfelder gestoßen, die mit ihrem satten Gelb geprahlt haben.

Auch wenn die Wegstrecke an dieser Stelle nicht ganz so toll war, da der Kies teils so tief war, dass einem das Vorderrad wegrutschen wollte – für den Ausblick hat es sich aber auf jeden Fall gelohnt:

Mein Weg führte mich dann bis nach Derneburg, von wo ich Spatzi ein Knutzer-Foto mit dem Schloss im Hintergrund nach Hause geschickt habe (das Foto erspare ich euch…).

Auf dem Heimweg entlang der B6 fuhr ich dann auch noch einmal auf einer kleinen Anhöhe und hatte von dort noch mal einen tollen Blick über ein Rapsfeld auf einen schönen Teich.

Balsam für die Seele sowas. Mein einziges Problem ist und bleibt nur, dass ich mir nicht mal wirklich die Zeit nehme, um innezuhalten. Ganz selten steige ich mal so richtig vom Rad und noch viel seltener nehme ich dann meinen Knopf aus dem Ohr, der mich mit Interviews versorgt. Dabei kann es ja echt ganz spannend sein, mal anzuhalten und die Stimmung in der Natur aufzusaugen. Naja, vielleicht komme ich da irgendwann noch mal hin…

Ich muss zugeben, dass ich bei den letzten zehn der rund 75 Kilometer dann doch ein wenig geschummelt habe. Der Gegenwind war noch nerviger als der zunehmend schmerzende Popo, so dass ich mir ausnahmsweise mal die hohe Unterstützung des Pedelec-Motors zunutze gemacht habe. Aber psst.

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