Jahreswechsel-Stöckchen 2017

Gute alte Tradition hat das Jahreswechsel-Stöckchen, dessen Vorgänger teils verschollen, teils noch aufzurufen sind.

1. Zugenommen oder abgenommen?

Dank des Besuchs in Annaberg habe ich über die Feiertage 2,5 Kilo zugelegt und habe nun wieder eine magische Acht vorne auf der Waage. Aber mit guten Vorsätzen – und wohl noch vielmehr mit Sport! – will ich da schnell wieder in die Spur kommen.

2. Haare länger oder kürzer?

Die Haare sind so lang wie immer. Anfang Dezember hatte ich den Anflug des Wahnsinns, mir doch einfach mal meinen Bart abzunehmen. Der Blick von Michi ist unvergesslich und hatte irgendwas zwischen Schock, „Hast Du etwa diese kleinen Kätzchen ertränkt?“ und „Das wächst doch wieder nach, oder?“. Also: Experiment fehlgeschlagen, vor allem aber, weil ich es selber ohne Flaum am Kinn nicht aushalte.

3. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

Weitsichtiger. Mal wieder. Anfang Dezember war ich mit Michi bei Fielmann. Dieses Mal noch, um ihr eine neue Brille auszusuchen. Ich bin ziemlich sicher, nächstes Mal bin ich dran. Auch wenn die letzte augenärztliche Untersuchung ergeben hat, dass ich noch ganz gut ohne auskomme. Ich sage mal: wichtig ist auf’m Platz. Wenn ich Lebensmittelpackungen so weit von mir weg halten muss, dass die Buchstaben zwar lesbarer, aber dann zu klein werden, komme ich um eine Brille wohl nicht umhin.

4. Mehr Kohle oder weniger?

Leider mehr, dank Erbe.

5. Mehr ausgegeben oder weniger?

Och, eigentlich haushalte ich wohl ganz gut, so wie immer.

6. Mehr bewegt oder weniger?

Leider mal wieder weniger. Mein Ziel von 2.500 Rad-Kilometern habe ich leider nicht geschafft, das letzte Mal in der Fitte war ich vor Monaten. Ich sage nur: „Gute Vorsätze“. Ab Januar 2018 greife ich wieder an, weil ich mich selbst in meinem quasigen Körper nicht mehr wohl fühle und mit Wehmut an die Zeiten denke, in denen ich vor lauter überschüssiger Energie in Langeweile-Pausen einfach Liegestütze gemacht habe.

7. Der hirnrissigste Plan?

Einen Großteil des Erbes an der Börse zu investieren.

8. Die gefährlichste Unternehmung?

Einen Großteil des Erbes an der Börse zu investieren.

9. Der beste Sex?

Jepp. Den gab es auch. 😉

10. Die teuerste Anschaffung?

Aktien.

11. Das leckerste Essen?

Irgendwas vom Monster-Grill. Vermutlich eine Bacon-Bomb.

12. Das beeindruckendste Buch?

„Qualityland“ von Marc-Uwe Kling. Beeindruckend im Sinne von „gute Mischung aus nachdenklich, humorvoll, skurril und beänstigend“.

13. Der ergreifendste Film?

Neulich erst „Raum“ gesehen. Die Filmkritik steht noch aus, aber er war wirklich, wirklich sehr ergreifend. Ich empfehle vorerst mal die stimmige Kritik vom Moviescape-Blog.

14. Die beste CD? Der beste Download?

Na wenn schon eine CD herauskommt, bei deren Aufzeichnung ich im Publikum gesessen habe, dann kann es dieses Jahr nur „Kreise (Live)“ von Johannes Oerding sein.

15. Das schönste Konzert?

Siehe Frage 14.

16. Die meiste Zeit verbracht mit …?

Arbeiten, wie immer.

17. Die schönste Zeit verbracht mit …?

Michaela.

18. Vorherrschendes Gefühl 2017?

Lebe bewusster, Junge. Lebe einfach. Mach weiter so.

19. 2017 zum ersten Mal getan?

Eine Innenraumreinigung beim Auto machen lassen. Hat sich gelohnt.

20. 2017 nach langer Zeit wieder getan?

LKWs mit Baumaterialien zu unserem Grundstück geordert.

21. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?

Zwei Tode und ein Hochwasser.

22. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?

Dass man mir ruhig auch zum kommenden Weihnachtsfest wieder Karten für den traditionellen Jahresrückblick von Salon Herbert Royal schenken kann, ohne dass ich es einfallslos finde.

23. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?

Karten für ein a-ha-Konzert, open air in Dresden im Sommer.

24. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

Zeit und vor allem Kraft geschenkt. Danke Michi!

25. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?

„Ich bin für Dich da!“

26. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?

„Danke, dass Du mich mitmachst – danke, dass Du mich mit machst.“

27. 2017 war mit einem Wort …?

Lebenswert.

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