The Wolf of Wall Street ;-)

“Über Geld redet man nicht” sagt der Volksmund. Und Recht hat er, deswegen habe ich dieses Thema, das mich persönlich seit einigen Monaten sehr beschäftigt bisher aus diesem Blog fern gehalten. Kurzum: ich spekuliere an der Börse. Weitere Details dazu wird es an dieser Stelle hier nicht zu lesen geben.

Nachdem ich nun schon Aktionär bin, konnte ich mich ja auch mal grundlegend mit dem Thema beschäftigen. Die VHS Hannover hat am vergangenen Wochenende einen zweitägigen Kurs “Erfolgreich Aktien kaufen” angeboten. Auch wenn wir uns sicherlich alle einig sind, dass das erfolgreiche Aktien *verkaufen* noch wichtiger ist, habe ich Samstag und Sonntag wissbegierig die Schulbank gedrückt.

Das war ein ziemlich anstrengendes Wochenende: Samstagnachmittag hatte ich zwar einiges gelernt, vieles von dem hatte ich mir aber auch schon in diversen Büchern grob angelesen. Anschließend ging es über den Hannoverschen Weihnachtsmarkt (was Samstagnachmittag echt keine Freude ist). Danach kehrten wir bei “Meiers Lebenslust” ein, denn am Abend stand dann noch der legendäre, traditionelle Jahresrückblick vom Salon Herbert Royal im Aegi auf dem Programm.

Punkt Mitternacht waren wir nach einer tollen Show dann endlich wieder zuhause. Doch anstatt erschöpft ins Bett zu fallen und darauf zu warten, dass am Sonntagmorgen der Wecker auch schon wieder um 7:30 Uhr klingelt, hieß es erst mal: “Hausaufgaben machen”. Und so saß ich noch ein Viertelstündchen in der Küche und brütete über historischer Gewinnrendite.

Sonntag ging es dann richtig ans Eingemachte: endlich wurde es so richtig interessant. Wir haben gelernt Bilanzen, Gewinn-und-Verlustrechnungen und Cashflow-Aufstellungen zu lesen und zu deuten. Das war richtig spannend, auch wenn einem von dem ganzen Zahlenwust in Verbindung mit zu wenig Schlaf ordentlich der Kopf brummte. Das Ende vom Lied: ich bilde mir ein, dass ich mit dem Gelernten jetzt ein wenig besser die Gewinn- und Verlust-Chancen auf dem Aktienmarkt beurteilen kann.

Und wovon mich unsere Dozent zweifelsfrei überzeugen konnte: die Geldanlage an der Börse ist beim momentanen Zinstief alternativlos und zudem weit weniger risikobehaftet als manch einer denken mag. Wer Angst vor zu großer Spekulation hat, der packt sein Geld in einen DAX-Fond, der Anteile aller 30 Dax-Unternehmen beinhaltet und somit schon das Risiko sehr gut streut. Außerdem sind im DAX platt gesagt die „besten 30 deutschen Unternehmen“ drin. Und die Zahlen sprechen eine ganz klare Sprache: ganz egal wann man sein Geld angelegt hat – bei einer Anlagedauer von mehr als sieben Jahren, hat man immer eine positive Rendite, ganz egal ob der Irak-Krieg, der Banken-Crash oder die Griechenland-Krise dazwischenfunkt. Immerhin konnte unser Dozent uns dies mit einer sehr bildhaften Statistik belegen, die bis auf das Jahr 1948 zurückgeht.

Dann hoffen wir mal, dass die Kurse weiter steigen. 😉

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