Zwischen Gyros und KI: Warum mein digitaler Coach den Ton angibt
Tja, da wollte ich hier eigentlich einen frischen Neustart mit meinem Blog hinlegen und habe mich nun doch wieder eine ganze Woche lang nicht gemeldet. Nun denn, dann fasse ich die Ereignisse der letzten Tage einfach noch einmal kompakt für Euch zusammen. Zwar war ich kürzlich auch schon ein paarmal draußen an der frischen Luft mit dem Rad unterwegs, aber das Wetter hat sich leider wieder merklich abgekühlt. Bei gerade einmal sieben Grad Celsius fällt es mir momentan doch wesentlich leichter, meine Einheiten wieder drinnen auf dem Wahoo Kickr Bike Shift zu absolvieren. Das führt mich jeden Tag in einen gewissen Zwiespalt.
Der frühe Vogel und das Homeoffice
Fahre ich nun nachmittags draußen oder bringe ich das Training gleich früh morgens hinter mich? Eigentlich finde ich es nämlich echt klasse, direkt nach dem Aufstehen meine virtuelle Tour zu fahren. Dank Homeoffice kann ich mir das wunderbar so einteilen, dass ich morgens trainiere, frisch geduscht in den Arbeitstag starte und ab mittags den Kopf für andere Dinge frei habe. Und genau diese Struktur funktioniert mit meinem auf mich zugeschnittenen KI-Trainingsplan einfach unfassbar gut.

Am Samstag standen beispielsweise zunächst entspannte 90 Minuten auf dem Plan, die ich auch völlig ohne große Anstrengung abgespult habe. Mein Indoor-Bike ist so dermaßen leise, dass ich das Training sogar machen konnte, obwohl meine Frau im benachbarten Schlafzimmer noch selig geschlummert hat. Am Abend waren wir dann aber bei unseren lieben Nachbarn eingeladen und haben uns ein deftiges griechisches Essen bestellt. Da wurde ich von meinem KI-Trainer vorab schon eindringlich gewarnt. Denn gerade für mich als Person mit nur einer Niere ist eine solche Menge an Fleisch gepaart mit extrem viel Salz und Gewürzen nicht unbedingt die beste Idee.
Ausspülen statt Ausruhen
Und wie es dann natürlich so ist, wenn es schon einmal etwas vom Griechen gibt, dann schlägt man auch richtig zu. Da ich meine Essensmenge in den letzten Wochen ohnehin stark reduziert hatte, war ich nach diesem Festmahl mehr als nur satt. Ich konnte in meinen Garmin-Daten am nächsten Morgen auch direkt schwarz auf weiß erkennen, dass mein Körper die komplette Nacht extrem hart arbeiten musste. Die Nacht war sehr unruhig und mein System hat sich überhaupt nicht erholt.
Als ich dann am Sonntagmorgen um sechs Uhr aufgewacht bin, war ich mir absolut sicher, dass der Coach mir die geplante Einheit streichen würde. Aber da hatte ich die Rechnung ohne die künstliche Intelligenz gemacht. Mein KI-Coach konnte nämlich verdammt gut argumentieren, dass eine leichte Regenerationseinheit genau das optimale Mittel sei, um die schädlichen Stoffe des Vorabends aus dem Körper zu spülen. Durch ein sehr lockeres Treten ohne echten Widerstand kommt das Blut in Fluss. Also habe ich mich um kurz vor sieben Uhr noch einmal aufs Fahrrad gequält – und mich danach tatsächlich wesentlich besser gefühlt.
Ergo: Das Training mit der künstlichen Intelligenz bremst mich genau an den richtigen Stellen und meine Fitnesswerte zeigen sanft nach oben, ohne mich jemals in eine gefährliche Überbelastung zu treiben.
Mein KI-Coach als YouTube-Serie
Da mich dieses ganze Thema rund um die Trainingsplanung mit einem digitalen Coach mittlerweile so richtig fasziniert, habe ich beschlossen, mein gesammeltes Wissen der letzten Wochen und Monate nicht länger nur für mich zu behalten. Ich möchte Euch sehr gerne auf diese spannende Reise mitnehmen und Euch im Detail zeigen, wie genau das alles im Hintergrund funktioniert.
Also habe ich am Sonntagnachmittag einiges an Zeit investiert und ausführlich an einem neuen Projekt gearbeitet. Das Ergebnis ist die Planung von insgesamt fünf Videos, in denen ich die generelle Arbeitsweise Schritt für Schritt vorstellen werde. Mir ist dabei extrem wichtig, dass die Abläufe auch für absolute Anfänger im Bereich der künstlichen Intelligenz problemlos nachvollziehbar sind.
Aber manche Dinge lassen sich in einem Video einfach nicht so optimal oder tiefgehend erklären. Deshalb habe ich parallel dazu auch schon entsprechende Blogartikel hier für die Seite eingeplant. Diese dienen Euch dann quasi als praktische Schritt-für-Schritt-Anleitung zum bequemen Nachlesen, falls Ihr das System in Zukunft selbst einmal ausprobieren möchtet.