Neues Jahr, neues Glück: Ein Reboot mit Hindernissen

Da bin ich wieder! Ich habe dieses Blog hier wirklich sehr, sehr lange im digitalen Dornröschenschlaf schlummern lassen. Aber 2026 bekommt es noch eine faire Chance. Eigentlich wollte ich hier schon immer meine Radtouren und persönlichen Erlebnisse festhalten – teils für mich und teils um sie mit Euch zu teilen. Also, Staub vom Server gepustet und los geht es.

Mein Körper, der alte Spielverderber

Was ist in der Zwischenzeit passiert? Momentan arbeite ich hart daran, an meine Fitness von Mitte 2025 anzuknüpfen. Ende September stand nämlich mal wieder eine Tumoroperation auf dem Programm. Das hieß für mich: Den goldenen Oktober komplett aussitzen und das Rad in der Ecke stehen lassen. Und als ich im November gerade dachte, dass ich den Motor langsam wieder hochfahren kann, hat mich eine Mittelohrentzündung komplett ausgebremst. Kaum war die Geschichte abgeklungen, klopfte Anfang Dezember auch noch Corona an die Tür und mein Immunsystem hatte offenbar den kompletten Flugmodus aktiviert.

Liniendiagramm, das einen Rückgang von Fitness-Werten über einen Zeitraum von März 2025 bis Februar 2026 zeigt, mit einem Höchststand von etwa 140 und einem Endwert von 34 im Februar 2026.
Deutlicher geht’s nicht: der Formverlust seit Ende September in meiner Fitness-Kurve

Schwibbögen statt Schmuddelwetter

Aber immerhin war das Timing bei all dem Chaos geradezu passgenau. Zu Weihnachten war ich wieder fit genug, um ein geruhsames Fest bei der lieben Familie im Erzgebirge zu verbringen. Das Erzgebirge ist ja längst meine zweite Heimat geworden – ein Ort, an dem mein Herz inzwischen extrem hängt. Wenn dort zur Weihnachtszeit wirklich in jedem Fenster ein beleuchteter Schwibbogen steht, ist das einfach magisch. Wesentlich heimeliger als das graue Schmuddelwetter und vor allem das stressige “Einkaufszettel-Abhaken”, das man hier in unseren Breiten rund um Hannover oder Hildesheim um die Weihnachtszeit so kennt.

Blick auf eine beleuchtete Stadt bei Nacht mit einer markanten Kirche im Vordergrund.
Typisch Erzgebirge: alle Fenster hell erleuchtet

Das Pinarello scharrt mit den Hufen

Nun denn, im Januar habe ich dann zumindest zaghaft mit dem Indoor-Training wieder angefangen. Mein Kickr Bike musste ordentlich glühen. Doch so langsam reicht es mir mit dem Indoor-Radeln vor dem iPad. Ich hoffe inständig, dass das Wetter jetzt zum Ende Februar endlich besser wird. Dass man weniger Schnee und Regen hat, sondern auch mal die Sonne lacht. Denn da draußen wartet mein selten gefahrenes Pinarello auf seinen Einsatz. Das gute Stück stand viel zu lange in der Werkstatt und lechzt geradezu danach, endlich wieder richtig ausgeritten zu werden. Ergo: Die Natur ruft und die Reifen brauchen Asphalt.

Schwarzfarbenes Pinarello Fahrrad mit geländetauglichen Reifen, vor einer grünen Wand abgestellt.
Endlich wieder Ausfahrten mit dem Pinarello machen!

Haltet Euch bereit, demnächst gibt es hier hoffentlich wieder echte Tourenberichte. Lasst mir doch gerne einen Kommentar da, wie Ihr Euer Wintertraining überstanden habt!